Basketball-Königsklasse

Alba Berlin siegt überraschend in Mailand

Alba Berlin feierte in der Europaleague einen Auswärtssieg in Mailand.

Alba Berlin feierte in der Europaleague einen Auswärtssieg in Mailand.

Foto: dpa

Mailand  Die Berliner gewannen dank starkem Schlussspurt bei Playoff-Kandidat Armani Mailand mit 102:96. Dabei fehlten zwei Leistungsträger.

Basketball-Bundesligist Alba Berlin ist in der Euroleague eine Überraschung gelungen. Nach zuletzt zwei Niederlagen gewannen die Berliner am Dienstagabend dank starkem Schlussspurt beim italienischen Playoff-Kandidat Armani Exchange Mailand mit 102:96 (45:45). Trotz des achten Sieges im 23. Spiel der Königsklasse bleibt Alba im Tabellenkeller. Beste Berliner Werfer waren Marcus Eriksson mit 22 und Johannes Thiemann mit 13 Punkten.

Alba musste kurzfristig auf die Flügelspieler Kenneth Ogbe (Gehirnerschütterung) und Rokas Giedraitis verzichten, dessen Frau kurz vor der Geburt ihres Kindes steht. Die Berliner hatten zunächst Probleme, ihren Rhythmus zu finden und lagen zurück. Nach gut fünf Minuten waren sie besser im Spiel und gingen durch Peyton Siva erstmalig in Führung (14:13).

Hermannsson sorgt für die Entscheidung

Nun lag Alba meist vorn, im zweiten Viertel konnte Berlin sich sogar auf sieben Punkte absetzen (40:33). Aber beide Teams agierten nicht immer mit höchster Intensität - besonders in der Defensive. So ließen die Berliner die Mailänder zu oft von jenseits der Drei-Punkte-Linie werfen. Allein neun Mal waren die Italiener in der ersten Hälfte aus der Distanz erfolgreich.

Nach dem Seitenwechsel gingen beide Mannschaften dann deutlich aggressiver zu Werke. Mailand lag nun meist vorn, aber Alba gelang es immer wieder auszugleichen. Zu Beginn des Schlussabschnittes zogen die Gäste mit einem 13:2-Lauf davon. Mailand kam zwar wieder auf zwei Zähler heran, aber 52 Sekunden vor dem Ende sorgte Martin Hermannsson mit einem Drei-Punkt-Wurf zum 98:91 für die Entscheidung.

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