WP-Leser wählen Köpfe für Kartenspiel aus:

Bube, Dame, König - Basketball-Asse

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Hagen. Basketball ist Trumpf in Hagen. Trümpfe gehören zu einem Kartenspiel. Ein solches mit heimischen Basketballern hat es in Deutschland noch nicht gegeben. Das soll sich in Kürze ändern. Wie es aussehen wird, darüber sollen Sie, liebe WP-Leser, mitentscheiden.

Bube, Dame, König, Ass. Das sind die Karten, die mit heimischen Korbjägern geziert werden sollen. Am besten mit solchen aus verschiedenen Epochen. Seit der SSV Hagen im Jahr 1964 im Finale um die deutsche Meisterschaft stand, das allerdings gegen Alemannia Aachen verloren wurde, ist die Volmestadt eine Top-Adresse des deutschen Basketballs. Nicht von ungefähr hat der Deutsche Basketball Bund hier seinen Sitz. Deutscher Meister 1974 und Pokalsieger 1975 (SSV), deutscher Pokalsieger und Vizemeister 1994 (Brandt Hagen), das waren Meilensteine in der heimischen Vereinshistorie.

Die durch das finanziell bedingte Erstliga-Aus von Brandt Hagen Ende 2003 bedingte „Auszeit” in der nationalen Beletage ist überwunden. Phoenix stieg aus der Asche auf. Was allerdings gut fünf Jahre dauerte.

Dafür ist das Fundament, auf dem die „Feuervögel” heute stehen, umso breiter. Gab es früher in der Volmestadt konkurrierende Klubs, die wie SSV Hagen, TSV Hagen 1860 oder BG Hagen teilweise parallel in der ersten Bundesliga spielten, so bildet Phoenix heute die unbestrittene Leistungsplattform des heimischen Basketballs. Mittlerweile auch bei den Damen, die als Phoenix Ladies um Zweitliga-Punkte spielen.

Phoenix Hagen darf sich somit als Sachwalter des bisherigen Hagener Leistungsbasketballs betrachten. Um dies zu dokumentieren, soll ein Kartenspiel entstehen, in dem - siehe oben - herausragende heimische Basketballer und Korbjägerinnen der vergangenen Jahrzehnte sich mit Foto wieder finden. Als Buben, Damen, Könige und Asse.

Sie, liebe WP-Leser, sollen per Wahl entscheiden, welche vier Akteure (Karo, Herz, Pik, Kreuz) in den Kategorien „deutsche Spieler”, „ausländische Spieler” und „Spielerinnen” berücksichtigt werden sollen. Die einheimischen Akteure werden zu Buben, die Korbjägerinnen zu Damen, ausländische Kräfte zu Assen, die sie in der Regel in ihren Mannschaften ja auch waren - und sind.

„König” eines jeden Teams ist der Trainer. Das hier zu ermittelnde Quartett soll durch eine Expertenrunde gekürt werden. Auch um Überschneidungen zu vermeiden. So ist beispielsweise Peter Krüsmann ein heißer Coach-Kandidat - und deshalb hier nicht als Spieler nominiert.

Jede „Epoche” hat ihre heimischen "Basketball-Heroen" hervorgebracht. Auf dem von Phoenix Hagen geplanten Basketball-Kartenspiel soll aus jeder der folgenden zwölf Rubriken jeweils ein Spieler/eine Spielerin verewigt werden. Die genannten Namen sind aber lediglich als Vorschläge zu verstehen, jeder kann seinen eigenen Favoriten aus der entsprechenden Dekade wählen. Ein überdurchschnittliches Korbjagd-Können sollte aber auch die „eigenen Vorschläge” auszeichnen.

Abgestimmt werden kann per E-mail (hagen-aktion@westfalenpost.de) unter dem Stichwort „Basketball-Kartenspiel” oder per Postkarte an Westfalenpost, Lokalsport Hagen, Schürmannstraße 4, 58097 Hagen, auch Stichwort „Basketball-Kartenspiel”.

Als Preise sind unter anderem Rückrunden-Sitzplatz-Dauerkarten für Phoenix Hagen, ein Trikot mit Unterschriften der Bundesliga-Akteure, Fanartikel und eine Teilnahme am 1000-Euro-Wurf der WP zu gewinnen. Einsendeschluss: 30. November.

Deutsche Spieler

70er Jahre und früher:

Bernd Gimbel

Josef „Joschko” Martinek

Jochen Pollex

Dieter „Gaucho” Schaumann

Günter Selvers

80er Jahre:

Volker Aßhoff

Ulrich Diestelhorst

Ulrich „Shorty” Hillebrand

Ralf Kuhtz

Martin Schimke

90er Jahre:

Adam Fiedler

Oliver Herkelmann

Arnd Neuhaus

Uwe Brauer

Ralf „X” Risse

2000er Jahre:

Robin Gieseck

Matthias Grothe

Per Günther

Roman Hogräfer

Bernd Kruel

Ausländer

70er Jahre und früher:

Lou Hardy

Pinky Smith

Jimmy Wilkins

80er Jahre:

Keith Gray

Rick Hunger

Graylin Warner

90er Jahre:

Keith Gatlin

Serge Jovaisa

Rimas Kurtinaitis

2000er Jahre:

Adam Baumann

Mike Doyle

Chase Griffin

Spielerinnen

70er Jahre und früher:

Hildegard Dettmer

Magdalene Heidmann

Magdalene Hense

80er Jahre:

Angelika Beier

Marion Steinhanses

Renate Häussler

90er Jahre:

Tanja Böhm

Andrea Krüsmann

Katrin Stücker

2000er Jahre:

Nathalie Jazmati

Carolin Morgner

Kirsten Scheele

(die Spielerinnen sind unter ihren „Mädchennamen” aufgeführt)

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