Eishockey

Caporusso gibt sein Comeback bei den Iserlohn Roosters

Zurück bei den Iserlohn Roosters: Louie Caporusso (links), hier in Aktion im Spiel bei der Düsseldorfer EG im Februar 2016.

Foto: dpa

Zurück bei den Iserlohn Roosters: Louie Caporusso (links), hier in Aktion im Spiel bei der Düsseldorfer EG im Februar 2016. Foto: dpa

Iserlohn.   Louie Caporusso ist zurück bei den Iserlohn Roosters. Der Stürmer kommt am Freitag im Duell bei den Eisbären Berlin zum Einsatz.

Nein, um die Integration seines Neuzugangs Louie Caporusso macht sich Roosters-Trainer Rob Daum keine Sorgen. „Ich habe Luigi zwar nicht oft sehen können, aber er ist ein guter Spieler. Und er fühlt sich hier ja gleich wieder familiär“, sagt der Kanadier und beschreibt den „Heimkehrer“ als offensivstarken, temporeichen, energiegeladenen Stürmer.

Auch das sei ein Grund, ihn nach Iserlohn geholt zu haben. „Wir haben uns mehrere Kandidaten angeschaut.“ Caporusso, der Vaterfreuden entgegensieht, sollte keine Schwierigkeiten haben, sich an alter Wirkungsstätte wieder schnell einzuleben und einzuspielen, zumal er noch etliche Spieler aus seinen beiden letzten Spielzeiten kennt. Am Freitag debütiert er im Duell bei den Eisbären Berlin, am Sonntag folgt ab 14 Uhr gegen den ERC Ingolstadt das Heimcomeback. Spielen wird er neben Travis Turnbull und Blaine Down.

Kleines Fragezeichen hinter dem Einsatz von Bassen

Wieder im Kader befindet sich auch Chad Costello nach seiner Meniskusoperation. Er hat die Fahrt nach Berlin mitangetreten. Seine Einsatzchance beziffert Daum mit 50:50. „Ich entscheide das in Berlin.“ Dann müsste der Trainer einen Kontingentspieler auf der Tribüne lassen, denn der IEC hat nach dem Caporusso-Transfer nun zehn „Imports“ im Kader, neun dürfen eingesetzt werden.

Daum sieht das gelassen. In der Regel sei immer ein Spieler verletzt, angeschlagen oder im Wiederaufbau. „Ich bin jedenfalls nicht der Typ, der einen Spieler sofort nach dem ersten Fehler aus dem Team schmeißt.“ Weiterhin fehlen die Stürmer Boris Blank und Marcel Kahle, ein kleines Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Chad Bassen. „In den nächsten Tagen weiß ich mehr“, sagte Kahle gestern, ohne eine Tendenz erkennen zu lassen. Im Tor wird Mathias Lange stehen. Möglicherweise rückt Sebastian Dahm nach überstandener Knieblessur am Sonntag zwischen die Pfosten.

Großen Respekt hat Daum vor den Wochenendgegnern, ohne schon im Detail auf die Ingolstädter einzugehen, die Sechster sind. „Berlin ist eine starke, talentierte Mannschaft mit einer guten Kadertiefe“, beschreibt er nach dem Videostudium den Tabellendritten und Titelkandidaten.

Daum erkennt täglichweitere Fortschritte

Positiv bewertet Daum, dass man nun drei Tage am Stück trainieren konnte. Denn weiterhin ist es für ihn nicht einfach, seine Spielphilosophie zum implantieren. „Es ist schwierig, etwas Neues zu machen, wenn die Zeit so knapp ist. Man darf die Spieler nicht überfrachten.“ Das bezieht er sowohl auf den physischen als auch auf den mentalen Aspekt.

Grundsätzlich erkennt der Trainer immer weitere Fortschritte. „Wir bewegen uns jeden Tag in die richtige Richtung. Und es bleibt wichtig, dass wir uns täglich weiterentwickeln.“ Ergebnistechnisch ist das schon gelungen mit zuletzt zwei Siegen in Folge: „Auch die waren ein weiterer Schritt nach vorn.“

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