Olympische Spiele

Fußball: 1997er-Jahrgang darf trotz Verschiebung zu Olympia

Gladbachs Florian Neuhaus war noch 2019 für die U21 bei der EM am Ball.

Gladbachs Florian Neuhaus war noch 2019 für die U21 bei der EM am Ball.

Foto: imago / credit /honorarfrei

Leipzig.  Fifa passt wegen der Verschiebung der Olympischen Sommerspiele in Tokio ins Jahr 2021 die Altersregeln für Fußballspieler an.

Trotz der Verschiebung der Olympischen Sommerspiele ins Jahr 2021 dürfen Fußballer des Geburtsjahres 1997 nach Tokio reisen. Das bestätigte der Weltverband Fifa der "Sport Bild", nachdem Anfang April eine Arbeitsgruppe eine entsprechende Empfehlung abgegeben hatte. Damit bleibt auch die Nominierung einiger älterer Spieler möglich, wie zum Beispiel Mönchengladbachs Mittelfeldspieler Florian Neuhaus.

"Olympia ist natürlich ein Highlight für jeden Spieler! Ich freue mich natürlich, dass der Jahrgang 97 spielberechtigt bleibt", sagte der 23-Jährige. Neben Neuhaus hatten weitere sieben 1997 geborene Fußballer vor einem Jahr mit dem Einzug ins Finale der U21-EM die Olympia-Qualifikation perfekt gemacht.

"Es wäre unglaublich bitter gewesen, Olympia zu verpassen, weil die Chance, noch mal dieses Turnier zu spielen, eher gering ist. Für mich war es der einzig logische Schritt, die Altersgrenze anzuheben, da wir auch die Qualifikation gespielt haben", sagte Benjamin Henrichs (23) von der AS Monaco. (dpa)

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