Hamburger SV

HSV feuert Becker – er war sich schon mit Hecking einig

Ralf Becker steht in Hamburg vor dem Aus.

Ralf Becker steht in Hamburg vor dem Aus.

Hamburg  Beim Hamburger SV kehrt keine Ruhe ein. Nach Trainer Hannes Wolff muss auch Sportvorstand Ralf Becker seinen Stuhl räumen. Jonas Boldt übernimmt.

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Paukenschlag beim HSV: Der Fußball-Zweitligist hat Sportvorstand Ralf Becker mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden. Das teilte Aufsichtsratschef Max-Arnold Köttgen dem Manager am Freitagmorgen mit. Nachfolger wird Jonas Boldt, der zuletzt bei Bayer Leverkusen unter Vertrag stand. Es ist die Wunschlösung von Clubboss Bernd Hoffmann, der Boldt schon im vergangenen Sommer verpflichten wollte. Bereits um 14 Uhr wird der neue Sportverstand bei einer Pressekonferenz vorgestellt.

Nach Abendblatt-Informationen erfolgte die Trennung ohne eine genaue Angabe von Gründen. Das Freistellungsgespräch soll lediglich zwei Minuten gedauert haben. Erst am Donnerstag hatte Becker noch Gespräche über die Kaderplanung geführt und dabei unter anderem Kontakt mit dem potenziellen neuen Torhüter Daniel Heuer Fernandes aufgenommen.

Becker war sich mit Hecking einig

Auch auf der Suche nach einem neuen Trainer stand Becker unmittelbar davor, eine Nachfolgelösung für den geschassten Hannes Wolf zu präsentieren. Nach Abendblatt-Informationen einigte sich der Schwabe am Donnerstag mit Dieter Hecking über eine Zusammenarbeit. Doch nach der Beurlaubung Beckers dürfte sich die Verpflichtung des scheidenden Gladbach-Coaches möglicherweise erledigt haben. (abendblatt)

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