3. Liga

Nach Wechsel-Chaos: Hallescher FC legt Einspruch ein

Der Hallesche FC (mit Trainer Torsten Ziegner, Bild) zieht vor das DFB-Sportgericht.

Der Hallesche FC (mit Trainer Torsten Ziegner, Bild) zieht vor das DFB-Sportgericht.

Foto: Getty Images

Halle.  Beim Spiel zwischen Halle und Münster kam es am Wochenende zu einem Wechsel-Chaos. Der HFC hat nun Protest gegen die Spielwertung eingelegt.

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Der Hallesche FC hat Einspruch gegen die Wertung der Drittliga-Partie gegen den SC Preußen Münster eingelegt. Der schriftliche Protest gegen das 2:2 (0:0) ist am Montag fristgerecht beim Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes eingegangen. Das teilte der HFC am Montag mit. „Wir sind es unserer Mannschaft und allen Fans des Halleschen FC schuldig, nach der offensichtlichen Benachteiligung vor dem Ausgleichstreffer zum Endstand nichts unversucht zu lassen“, erklärte Sportdirektor Ralf Heskamp.

Die Hallenser berufen sich auf Paragraph 17 Punkt 2c der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB. Nach Meinung des Drittligisten aus der Saalestadt hat Schiedsrichters Michael Bacher aus Amerang einen Regelverstoß begangen, der das Endergebnis maßgeblich beeinflusst hat.

Beim Stand von 2:1 für den HFC wechselten die Gäste in der 83. Minute den Torschützen zum kurz darauf folgenden Ausgleich Joel Grodowski (Rückennummer 27) für Rufat Dadashov (9) ein. Zeitgleich wollten die Hallenser Jan Washausen (21) für Terrence Boyd (13) bringen. Schiedsrichter Bacher schickte jedoch irrtümlicherweise den Hallenser mit der Nummer 9, Pascal Sohm, vom Rasen. Unmittelbar danach ließ er die Partie fortsetzen, obwohl der geplante Wechsel zwischen Boyd und Washausen noch gar nicht vollzogen war. Sekunden später fiel der zweite Münsteraner Treffer. Der Fehler des Referees und seines Assistenten wird durch Fernsehbilder belegt. (dpa)

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