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BVB bangt vor Freiburg-Spiel um Dan-Axel Zagadou

Angeschlagen: Dan-Axel Zagadou von Borussia Dortmund.

Angeschlagen: Dan-Axel Zagadou von Borussia Dortmund.

Foto: Getty Images

Dortmund.  Abwehrspieler Dan-Axel Zagadou droht Borussia Dortmund in Freiburg wegen Knieproblemen zu fehlen, zwei Profis fallen definitiv aus.

Lucien Favre überlegt ganz kurz, dann nennt der Trainer von Borussia Dortmund drei Namen: „Lukasz Piszczek, Achraf Hakimi, Dan-Axel Zagadou.“ Piszczek und Hakimi fallen sicher aus im Bundesligaspiel beim SC Freiburg am Ostersonntag (15.30 Uhr/Sky), der Einsatz von Zagadou ist fraglich: „Er hat ein paar Probleme am Knie, da müssen wir abwarten“, sagt Favre. „Sonst sind alle dabei.“

Sprich: Auch Christian Pulisic und Raphael Guerreiro, die zuletzt fehlten, sind in Freiburg wieder dabei.

BVB-Gegner Freiburg verlor 0:5 gegen Mainz und 1:2 gegen Bremen

Favre hat also fast die volle Auswahl bei einem Gegner, der zuletzt von den Ergebnissen her arg gebeutelt war: 0:5 verloren die Breisgauer gegen Mainz 05, 1:2 gegen Werder Bremen. Favre will sich davon nicht bremsen lassen: „Man muss das Spiel sehen, sie hatten vier, fünf klare Torchancen“, meint er. „Freiburg ist immer sehr gut organisiert, läuferisch sehr stark.“ Und außerdem habe der Gegner in der Vergangenheit ja auch gute Ergebnisse erzielt, etwa ein 3:0 gegen RB Leipzig ind er Hinrunde. „Und Leipzig kassiert nicht viele Tore.“

Ohnehin dürfte die Gefahr nicht allzu groß sein, dass die BVB-Profis den Gegner auf die leichte Schulter nehmen, sie sind ja derzeit selbst auch nicht in allerbester Form: 0:5 hieß es vor knapp zwei Wochen beim FC Bayern, 2:1 am vergangenen Wochenende gegen Mainz 05 – da jedoch kamen die Dortmunder gegen Ende ordentlich ins Zittern. Favre allerdings findet, dass das Spiel ind er öffentlichen Bewertung zu schlecht gemacht wurde: „Die letzten zehn Minuten waren schwer“, sagt er. „Alle sagen, die zweite Halbzeit war nicht gut, das ist nicht die Wahrheit.“ Denn:

„Wir hatten in der zweiten Halbzeit auch drei klare Torchancen, die wir nicht genutzt haben.“ Zwar habe man „viele Sachen zu verbessern, aber dass die zweite Halbzeit schlecht war, ist übertrieben“, findet der 61-Jährige. Was das denn ist, an dem gearbeitet werden muss? „Viele, viele Details – es würde zu lange dauern, darüber zu sprechen.“

So könnten sie spielen: Bürki – Wolf, Weigl, Akanji, Diallo – Witsel – Sancho, Götze, Reus, Guerreiro - Alcácer

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