BVB

BVB: Europas Klubs buhlen um WM-Held Mario Götze

Dortmund.  Borussia Dortmunds Nationalspieler Mario Götze wird von einem Premier-League-Trio umgarnt. Ein französischer Verein soll Gespräche vorbereiten.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

In diesen Tagen hätte für Mario Götze eigentlich der Saisonhöhepunkt stattfinden sollen: die Teilnahme an der Weltmeisterschaft, der Versuch, in Russland den vor vier Jahren in Brasilien gewonnenen Titel zu verteidigen. Doch weil Bundestrainer Joachim Löw auf den 1:0-Finaltorschützen gegen Argentinien verzichtet hat, ist Götze derzeit vor allem wegen einer mehrteiligen Filmdokumentation im Gespräch. In England und Frankreich steht der 26 Jahre alte Offensivspieler von Borussia Dortmund allerdings offenbar auch auf den Einkaufslisten diverser Klubs.

Götze steht beim BVB noch bis 2020 unter Vertrag

So berichtet das englische Skysports über das Interesse gleich dreier Premier-League-Klubs an Götze, bis 2020 noch bei Schwarz-Gelb unter Vertrag. Der FC Arsenal wird genannt, auch West Ham United und der FC Everton könnten sich einen Transfer vorstellen. Laut dem Bericht müssten sich die Klubs darauf einstellen, nicht weniger als jene 22 Millionen Euro zu bezahlen, die der BVB als Ablöse an den FC Bayern bei Götzes Rückholaktion vor zwei Jahren bezahlt hat. Das England-Trio habe aber noch andere europäische Konkurrenz im Buhlen um den Dortmunder: Auch der FC Valencia und vor allem Olympique Marseille sollen sich konkreter mit Götze, der in 23 Einsätzen in der vergangenen Bundesligasaison zwei Tore erzielte und vier weitere vorbereitete, beschäftigen.

Die Franzosen haben nun erfahren, dass sie außer einer Strafzahlung in Höhe von 100.000 Euro keine weiteren Sanktionen durch das Financial FairPlay der Uefa fürchten müssen und deshalb sich am Transfermarkt des Sommers beteiligen können. Ziel des Europa-League-Finalisten sei es laut dem französischen Portal FootMercato, Götze nach Marseille zu holen. Deshalb würden sich Vereinspräsident Jacques-Henri Eyraud und OM-Sportdirektor Andoni Zubizarreta auf den Weg zu Götze machen, um mit ihm über einen Wechsel zu sprechen. Ob die damit Erfolg haben werden, ist fraglich: Götze dürfte unter dem neuen BVB-Trainer Lucien Favre ebenfalls eine neue Chance sehen, sich zu beweisen. (ab)

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (1) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik