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BVB-Kapitän Reus fehlt weiter im Training – Sancho und Wolf setzen aus

Marco Reus schaut nicht glücklich aus - allein der Gedanke an Trainingsgeräte scheint ihn zu schmerzen.

Marco Reus schaut nicht glücklich aus - allein der Gedanke an Trainingsgeräte scheint ihn zu schmerzen.

Marbella  Auch am Donnerstagvormittag konnte BVB-Kapitän Marco Reus nicht mit der Mannschaft trainieren. Er gibt zunehmend Rätsel auf.

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Ohne Drei trainierte Borussia Dortmund am Donnerstagmorgen in Marbella: Marco Reus, Jadon Sancho und Marius Wolf waren nicht dabei, als die BVB-Profis den Rasen des Dama de Noche Training Center betraten. Bei Sancho und Wolf war das nicht weiter besorgniserregend, die beiden bekamen nach zuletzt intensiven Einheiten die Order, etwas kürzer zu treten und arbeiteten individuell im Fitnesszelt. Reus dagegen musste erneut wegen Magenproblemen passen, schon am fünften Tag in Folge musste er das Training sausen lassen.

Bürki wieder zurück im BVB-Tor

Der Zustand des Kapitäns gibt den Dortmundern zunehmend Rätsel auf, mal scheint es ihm besser zu gehen, dann wieder schlechter. Wann er wieder trainiert, konnte am Donnerstagvormittag niemand mit Gewissheit sagen. Da war es immerhin positiv für die Dortmunder, dass Torjäger Paco Alcácer nach überwundenem Muskelfaserriss weite Teile der Einheit bestreiten konnte, nur das Trainingsspiel zum Abschluss ließ er aus. Ähnlich handhabte es Dan-Axel Zagadou nach seiner Fußstauchung. Roman Bürki war wieder voll dabei, bestritt eine intensive torwartspezifische Einheit und stand im Abschlussspiel auch im Tor. In Sachen Manuel Akanji, der gar nicht mit nach Marbella gereist ist, gab es auch am Donnerstag nichts Neues, der Abwehrspieler wartet noch auf eine genaue Diagnose seiner Hüftprobleme.

Feste Verhaltensmuster für die Spieler

Trainer Favre nutzte die Einheit, um komplexe Spielzüge mit seinen Profis einzustudieren. Während eine Mannschaft recht passiv verschob und aggressive Zweikämpfe mied, spielte die andere in fest definierten Passfolgen den Ball von hinten nach vorne, mehrere schnelle Verlagerungen inklusive. Für Favre ist dies eine typische Arbeitsweise, er gibt seinen Spielern gerne feste Verhaltensmuster an die Hand. Diese müssen sie nicht anwenden – sie können aber in bestimmten Spielsituationen als Entscheidungshilfe dienen. Schon in der Sommervorbereitung war immer wieder zu beobachten, dass im Training einstudierte Spielzüge in den Testspielen genauso auftauchten.

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