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BVB: Matthäus sieht Amerika und China als Optionen für Götze

Keine leichte Zeit für Mario Götze: Der BVB-Star hat in Dortmund keine Zukunft mehr.

Keine leichte Zeit für Mario Götze: Der BVB-Star hat in Dortmund keine Zukunft mehr.

Foto: AFP

Dortmund.  Rio-Weltmeister Mario Götze wird den BVB im Sommer wohl verlassen. Rekordnationalspieler Lothar Matthäus spricht über seine Zukunft.

Bislang hat sich Mario Götze nicht zu seinen Zukunftsplänen geäußert. Ein Verbleib bei Borussia Dortmund gilt allerdings als unwahrscheinlich: Dort fristet der 27-Jährige unter Trainer Lucien Favre ein Reservisten-Dasein, gehört trotzdem zu den Topverdienern. Eine Zusammenarbeit über den Sommer hinaus wäre wohl nur denkbar, falls Götze auf einen Teil seines Gehalts verzichtet.

Experte Lothar Matthäus glaubt, dass Götze zukünftig „nicht mehr bei einem Top-Verein“ spielt. Das sagte der deutsche Rekordnationalspieler in dem Sky-Podcast Herz der Mannschaft. Matthäus wünscht Götze, „dass er wieder zurückkommt.“ Seiner Meinung nach brauche der WM-Finaltorschütze von 2014 „Vertrauen eines Vereins, Vertrauen eines Trainer und Vertrauen in sich selbst. Wenn er das hinbekommt, kann er auch wieder angreifen.“

BVB-Profi Götze in der Bundesliga nur einmal über 90 Minuten

Der offensive Mittelfeldspieler kam in der laufenden Saison nur auf fünf Startelf-Einsätze in der Bundesliga (insgesamt 13 Einsätze, drei Tore). Nur einmal spielte Götze dabei über 90 Minuten. „Er muss wieder zu sich finden“, meinte Matthäus. „Er hat so viel erreicht in seinem Leben, hat uns zum Weltmeister geschossen, hat super Jahre gehabt in Dortmund, hat es auch zwischendurch beim FC Bayern aufblitzen lassen.“



Obwohl Götze im Sommer womöglich ablösefrei auf dem Markt wäre, glaubt Matthäus mit Blick auf das Gehalt des gebürtigen Memmingers, „dass die Spitzenvereine nicht auf Mario Götze warten.“ Der 59-Jährige rät Götze im Sky-Podcast: „Wenn er auf kein Geld verzichten will, würde ich Amerika sagen für ihn – ganz sicher ein interessantes Land, auch für seine Familie. Auch China, aber zur Zeit ruht eh alles.“

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