Borussia Dortmund

BVB-Sportdirektor Michael Zorc: „Ich bin tief enttäuscht“

BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

München.  Borussia Dortmund hat in München mal wieder versagt. BVB-Sportdirektor Michael Zorc nahm seinen Trainer trotzdem in Schutz.

Michael Zorc versuchte nach dem Abpfiff erst gar nicht zu verbergen, wie angefressen er war. „Ich bin tief enttäuscht, konsterniert“, erklärte der Sportdirektor von Borussia Dortmund, kurz bevor er die Münchener Arena verließ, um die Heimreise ins Revier anzutreten.

Der BVB versagt wieder einmal in München

Denn wieder mal hat der BVB beim FC Bayern versagt. Diesmal verlor der Revierklub 0:4 (0:1). Die Treffer erzielten Robert Lewandowski (17., 76.), Serge Gnabry (49.), Mats Hummels traf ins eigene Netz (80.). Der Rekordmeister klettert durch den Erfolg auf den dritten Rang und zieht wieder am BVB vorbei.

Zorc: "Das war überhaupt kein Fußball"

„Das 0:4 geht auch in der Höhe komplett in Ordnung“, meinte Zorc. Vor der Partie hatte er noch „Männerfußball“ gefordert, nun meinte er: „Das war überhaupt kein Fußball. Wir haben nicht stattgefunden. Wir haben es Bayern einfach gemacht. Am Ende war es eine Nichtleistung.“

Tatsächlich waren die Dortmunder spätestens nach dem 0:1 durch Lewandowski überfordert. Die Elf von Trainer Lucien Favre schaffte es nicht mehr, die Münchener Offensive zu kontrollieren, geschweige denn eigene Angriff zu initiieren. „Das war einfach nichts. Wir haben nicht standgehalten“, erklärte Zorc. „Wir waren zu schlecht mit dem Ball. Ich kann ihnen diese Leistung nicht erklären, fragen sie die Spieler. Den Trainer würde ich da auch komplett rausnehmen, um das ganz klar zu sagen.“

BVB-Trainer Favre: „Es war nicht gut“

Favre trottete nur wenig Augenblicke nach Zorc aus dem Stadion, auch ihm war die Enttäuschung anzusehen. „Wir haben in den ersten 25 Minuten fast alle Bälle verloren. Es war nicht gut. Unglaublich. Das war sehr schwach von uns“, meinte der Trainer. „Wir waren nicht da. Wir hatten zu einfache Ballverluste.“

Der Großteil der Mannschaft verschwindet nun in der Länderspielpause. Für Favre gibt also nur wenig Möglichkeiten, um diese bittere Niederlage aufzuarbeiten.

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