WM 2022

BVB-Torwart Gregor Kobel kommentiert Bayern-Gerüchte

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WM Inside - Der Expertentalk: Analyse mit Harald Stenger

WM Inside - Der Expertentalk: Analyse mit Harald Stenger

In der sechsten Folge unseres Expertentalks "WM Inside" sprechen wir mit Harald Stenger, ehemaliger DFB-Pressesprecher, über das Aus der DFB-Elf bei der WM 2022.

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Doha.  Nico Schlotterbeck und Niklas Süle haben bei der WM 2022 nicht überzeugt und stehen in der Kritik. Rückendeckung gibt es von einem BVB-Kollegen.

Der Schweizer Fußball-Nationaltorwart Gregor Kobel hat die deutschen Auswahlspieler Niklas Süle und Nico Schlotterbeck nach teils heftiger Kritik nach dem deutschen WM-Aus in Schutz genommen. „In so einem Turnier wird meistens jede Kleinigkeit bestraft, da reicht schon eine kleine Misskommunikation und plötzlich siehst du als Verteidiger doof aus“, sagte der 24-Jährige über seine beiden Teamkollegen von Borussia Dortmund in einem Interview des TV-Senders Sport1. „Trotzdem sind die beiden super Jungs, die in dieser Saison schon sehr viele Top-Leistungen gebracht haben.“

BVB-Torwart Kobel kommentiert Bayern-Gerüchte

Er sei sich sicher, „dass Niki und Nico schnell wieder auf die Beine kommen und wieder solche Leistungen bringen werden. Die Qualität haben sie!“, ergänzte Kobel, der auch Gerüchte über einen möglichen Wechsel zum FC Bayern kommentierte: „Ich spiele für Dortmund und wir haben einiges vor mit dem BVB. Das ist alles, was mich interessiert.“

Mit der Schweiz trifft Kobel im WM-Achtelfinale am Dienstag (20.00 Uhr MEZ/ARD und MagentaTV) auf Portugal. „Wir wollen mehr“, sagte Kobel, der beim 3:2-Sieg im abschließenden Gruppenspiel gegen Serbien (3:2) das Tor für den erkrankten Stammtorhüter Yann Sommer gehütet hatte.

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Zum emotional aufgeladenen Spiel gegen Serbien (elf Gelbe Karten) meinte Kobel: „Da spielt einfach eine gewisse Historie mit rein. Die Serben reden gerne viel und versuchen halt auch ein bisschen zu provozieren.“ Davon habe man sich aber nicht groß beeinflussen lassen, sondern sei in den eigenen Aktionen „cool und klar geblieben“. (dpa)

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