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BVB trainiert ohne Delaney und Unbehaun – aber mit Sancho

Jadon Sancho beim Training in Dortmund.

Jadon Sancho beim Training in Dortmund.

Foto: afp

Dortmund.  Der BVB muss im Training am Mittwoch auf zwei Spieler verzichten – die allerdings nur kurzfristig fehlen. Das Thema Jadon Sancho schwelt weiter.

27 Grad im Schatten zeigte das Thermometer an, als die Spieler von Borussia Dortmund um 10.29 Uhr den Platz am Trainingslager in Brackel betraten. Bei gleißendem Sonnenschein wurde es im Laufe der Einheit noch wärmer, erst recht ohne Schatten. Trainer Lucien Favre aber schonte seine Spieler dennoch nicht. Zwar waren die Ball- und Passübungen etwas weniger intensiv als zuletzt, beim Aufwärmen zuvor und beim Spiel danach aber floss reichlich Schweiß.

Nicht so allerdings bei Thomas Delaney und Luca Unbehaun, die am Mittwochvormittag nicht am Mannschaftstraining teilnahmen: Delaney, der zum Ende der vergangenen Saison wegen Muskelproblemen gefehlt hatte, trainierte individuell, Unbehaun war von einer Wespe in die Hand gestochen worden, die daraufhin anschwoll – für einen Torhüter denkbar ungünstig. Marius Wolf trainierte in Teilen mit der Mannschaft, in Teilen individuell.

Hummels und Dahoud sollen bald zurückkehren

Neben Unbehaun und Delaney fehlten auch Mats Hummels, Marco Reus, Mahmoud Dahoud und Marcel Schmelzer. Hummels hat Knöchelprobleme und soll im Trainingslager in Badragal (10. bis 17. August) teilweise mit der Mannschaft arbeiten. Auch Dahoud dürfte nach seiner überwundenen Knieverletzung dann wieder einsteigen, so zumindest lautet die aktuelle Planung. Schmelzer dagegen, der in der Sommerpause am Knie operiert werden musste, wird erst gegen Ende des Jahres zurückerwartet. Bei Marco Reus, der noch immer Probleme mit einer entzündeten Sehne im Adduktorenbereich hat, ist der Zeitpunkt der Rückkehr vollkommen offen.

Jadon Sancho dagegen mischte munter mit. Um den 20-Jährigen gibt es derzeit fast minütlich neue Meldungen über einen möglichen Wechsel zu Manchester United. Nach Information dieser Redaktion allerdings ist beim BVB Nach wie vor kein Angebot eingegangen – und nach wie vor liegt die Dortmunder Schmwerzgrenze bei 120 Millionen Euro. Das Thema allerdings dürfte noch einige Tage erhalten bleiben: Bis zum Start des Trainingslagers am 10. August will Borussia Dortmund Klarheit haben.

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