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BVB-Verteidiger Manuel Akanji spricht über seine Zukunftspläne

Manuel Akanji gibt in der BVB-Abwehr die Anweisungen.

Manuel Akanji gibt in der BVB-Abwehr die Anweisungen.

Foto: firo

Dortmund  Manuel Akanji ist für den BVB in der Innenverteidigung unverzichtbar. Ist er langfristig zu halten? Jetzt hat er über seine Zukunft gesprochen.

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Manuel Akanji ist zwar erst 23 Jahre jung, aber schon der unumstrittene Abwehrchef von Borussia Dortmund. Seit seinem Wechsel vom FC Basel zum BVB im Winter 2018 hat er 34 Pflichtspiele für die Borussia absolviert und dabei ein Tor geschossen. Der Schweizer Nationalspieler ist in der Dortmunder Viererkette gesetzt und wenn er fit ist, spielt er unter Lucien Favre immer.

Mit seinem eleganten Verteidigungsstil und seinen Stärken im Spielaufbau erinnert er an einen seiner Vorgänger in Dortmund, den heutigen Münchener Mats Hummels. Akanji weiß, dass es heutzutage wichtig ist, auf seiner Position mehr zu können, als nur zu verteidigen. Im Gespräch mit dem "Kicker" sagt er: "Es ist wichtig, der Mannschaft auch im Spielaufbau zu helfen. Das entspricht meinen Neigungen. Ich habe sehr gerne den Ball und versuche, nicht den langen Ball zu schlagen, sondern kontrolliert nach vorn zu spielen."

BVB-Sportdirektor Michael Zorc nennt Akanji einen "ziemlich kompletten" Abwehrspieler. Er sieht den Innenverteidiger, der einen Vertrag bis 2022 besitzt, "langfristig bei uns". Doch ob Akanji wirklich langfristig zu halten sein wird? Ein Innenverteidiger, der mit 23 Jahren schon so viel Erfahrung aufzuweisen hat wie er und konstant gute Leistungen bringt, dürfte auch für größere Vereine interessant sein. Akanji selbst gibt gegenüber dem "Kicker" offen zu, dass er in seiner Karriere "so weit wie möglich" kommen wolle. Sein Ziel sei es, eines Tages "für die beste Mannschaft der Welt" zu spielen. Welche das ist, lässt er offen.

Dass Akanji in seiner kurzen Zeit beim BVB schon viel Verantwortung übernehmen darf und zu den stellvertretenden Kapitänen hinter Marco Reus aufgestiegen ist, macht ihn stolz. "Es ist schön, wenn ich diese Wertschätzung bekomme. Ich bin erst ein Jahr hier. (...) Es zeigt aber auch, dass ich es in diesem Jahr gut gemacht habe."

Akanji trifft auf Delaney und Bruun Larsen

Auch im Nationalteam spielt Akanji schon eine wichtige Rolle. Während der Länderspielpause tritt er mit der Schweiz am Samstag um 15 Uhr in der EM-Qualifikation zunächst in Georgien an. Am folgenden Dienstag trifft die Schweiz dann um 20.45 Uhr auf Dänemark. Dann bekommt es Akanji mit seine beiden BVB-Teamkollegen Thomas Delaney und Jacob Bruun Larsen zu tun. (tm)

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