Borussia Dortmund

BVB: Zorc kritisiert Jugendarbeit in Deutschland

Michael Zorc.

Michael Zorc.

Foto: firo

Dortmund.  Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc hat sich in einem Interview mit T-Online zur Nachwuchsarbeit im Deutschen Fußball geäußert.

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Borussia Dortmund hat in den vergangenen Jahren nur noch wenige, deutsche Nachwuchstalente in seine Bundesligamannschaft integriert. In einem Interview mit T-Online wird BVB-Sportdirektor Zorc genau mit diesem Punkt konfrontiert. Begabte, junge Spieler wie Christian Pulisic, Ousmane Dembele oder Jadon Sancho seien alle aus dem Ausland zum BVB gekommen.

Zorc sieht deutsche Juniorenteams als Beleg für die Krise

Zorc ist der Meinung, "dass man an den aktuellsten Ergebnissen der deutschen Junioren-Teams ablesen kann, dass international andere Nationen gerade deutlich die Nase vorn haben. Die Förderung der Talente ist im Ausland gegenwärtig zumindest erfolgreicher – und es ist zumindest momentan einfacher, ein absolutes Top-Talent in Frankreich oder England zu finden als in Deutschland."

Der BVB-Sportdirektor denkt außerdem, dass man Dinge "manchmal erzwingen" muss, damit sie auch zeitnah umgesetzt werden. Damit spricht er die Einbindungspflicht der Nachwuchsleistungszentren in Bundesligavereinen an, die für eine Bundesliga-Lizenz von Nöten ist und der deutschen Nachwuchsförderung Anfang des Jahrtausends einen großen Schub gegeben hatte. Zorc: "Ich kann nur sagen, dass das damals die Initialzündung war. Davon haben wir bis vor kurzer Zeit sehr profitiert. Wir waren in der Nachwuchsarbeit sicher mit führend in Europa."

Mit Mario Götze, Marco Reus, Marcel Schmelzer und Dzenis Burnic hat der BVB aktuell immerhin vier deutsche Spieler im Kader, die bereits in der eigenen Jugend des Vereins gespielt haben

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