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Das würde ein Dembélé-Wechsel zum FC Bayern dem BVB bringen

Ousmane Dembélé im Trikot des FC Barcelona.

Ousmane Dembélé im Trikot des FC Barcelona.

Foto: Mosa'ab Elshamy / dpa

Dortmund.  Ousmane Dembélé ist als Zugang beim FC Bayern im Gespräch. Wenn die Münchener den Weltmeister kaufen, profitiert auch Borussia Dortmund.

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Bayern München macht im Werben um Weltmeister Ousmane Dembélé offenbar ernst. Der deutsche Fußball-Rekordmeister soll den früheren Profi von Borussia Dortmund zu seinem Transferziel Nummer eins erkoren haben. Das berichtet das Fachblatt France Football. Demnach habe es bereits eine erste Kontaktaufnahme zwischen Sportdirektor Hasan Salihamidzic und dem Berater des Offensivspielers gegeben.

Die Bayern rechnen sich gute Chancen auf eine Verpflichtung des 22-Jährigen aus, weil sich dessen Klub FC Barcelona um eine Rückkehr von Superstar Neymar (Paris St. Germain) und Weltmeister Antoine Griezmann (Atletico Madrid) bemüht. Außerdem stehen den Katalanen für die Offensive noch Lionel Messi und Luis Suarez zur Verfügung.

Leroy Sané möchte wohl in England bleiben

Darüber hinaus suchen die Münchener eine Alternative für Leroy Sané. Der Nationalspieler möchte dem Vernehmen nach bei Manchester City bleiben.

Allerdings könnte bei Dembélé die Ablöse eine zu hohe Hürde sein: Sie ist auf 400 Millionen Euro festgeschrieben. Und: Spanischen Medien zufolge soll Barca dem Profi mitgeteilt haben, dass es von dieser Summe nicht abrücken werde. Alternativ könnte daher eine Ausleihe diskutiert werden. Sollten die Bayern den Angreifer jedoch kaufen, würde ein großer Konkurrent aus der Bundesliga profitieren. Borussia Dortmund bekäme 20 Millionen Euro. Als die Schwarz-Gelben den Profi 2017 in Richtung Barcelona ziehen ließen, kassierten sie eine Ablösesumme in Höhe von 105 Millionen Euro direkt. Dazu vereinbarten die Klubs Bonuszahlungen. 20 Millionen werden bei einem Weiterverkauf sofort fällig.

Sollte Dembélé zu den Bayern wechseln und dann in Dortmund zum Einsatz kommen, müsste er sich mitunter Pfiffe gefallen lassen. Der Franzose zeigte in der Saison 2016/2017 seine fußballerische Klasse. Dass er zu Beginn der darauffolgenden Spielzeit in einen Trainingsstreit trat, nehmen ihm viele BVB-Fans heute noch übel. Zumindest könnte der Spieler dem Klub noch einen nachträglichen Geldsegen bringen. (ddh mit sid)

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