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Ein BVB-Mitarbeiter blutete sogar: So emotional war der Sieg

Ein Ersatzspieler sieht Gelb: Marcel Schmelzer von Borussia Dortmund protestierte zu heftig.

Ein Ersatzspieler sieht Gelb: Marcel Schmelzer von Borussia Dortmund protestierte zu heftig.

Foto: imago

Berlin.  Borussia Dortmund hat 3:2 (1:2) gegen Hertha BSC gewonnen. Der späte Treffer von Marco Reus entwickelte sich zu einem großen Knall.

Der Moment, mit dem eigentlich schon niemand mehr rechnete, entwickelte sich zu einem großen Knall. Jubel. Geschrei. Geballte Fäuste. Luftsprünge. Eine blutige Nase. Als Jadon Sancho auf Marco Reus passte, der dann zum 3:2 (1:2) in der 93. Minute gegen Hertha BSC verwandelte, da mussten die Emotionen bei jedem raus, der es irgendwie mit Borussia Dortmund hält. Der Sieg, das war jedem klar, kann eine enorme Bedeutung haben im Kampf um die Deutsche Meisterschaft.

Also hüpften sie alle durcheinander, teilweise auch übereinander. Co-Trainer Edin Terzic versetzte einem Mitarbeiter aus der Medienabteilung sogar einen kleinen Schnitt, sodass dieser an der Nase blutete. Emotionen halt. Ein Tag später erinnerte sich Terzic immer noch an diesen besonderen Moment, weswegen er ein Bild bei Twitter veröffentlichte, auf dem er in die Luft springt, die Fäuste ballt, schreit. Seine Haare fliegen in die Höhe. „Unglaubliches Spiel mit verdientem Happy End“, schreibt er dazu.

BVB-Profi Schmelzer stürmt wütend auf den Rasen

Auch die BVB-Anhänger sorgten auf der Tribüne dafür, dass das Olympiastadion gefühlt bebte. „Vielen Dank für den überragenden Support“, ergänzt Terzic deswegen. Kapitän Marco Reus war stolz auf die Unterstützung, wie er berichtete. Er war es ja auch, der die Explosion ausgelöst hatte. Zuvor hatten die Dortmunder zwar Chance um Chance, trotzdem wollte der Siegtreffer nicht fallen. Bis zur 93. Minute. Der Schlusspunkt? Noch nicht.

Es blieb turbulent. Aufregend. Das war dann wohl für den Berliner Vedad Ibisevic zu viel, jedenfalls schleuderte er einen Ball an den Kopf von Borussia-Torhüter Roman Bürki. Die Folge: Rot. Aber auch eine Gelbe Karte für Marcel Schmelzer. Der saß eigentlich auf der Ersatzbank, stürmte aber wutentbrannt auf den Rasen, wollte seinen Mitspieler schützen.

Das Fan-Magazin schwatzgelb.de kürte ihn deswegen zum „Man of the match“ – also zum Spieler des Spiels.

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