Fußball

Ex-Schalke-Trainer Markus Weinzierl will sofort den BVB ärgern

Leitete am Mittwoch zum ersten Mal das Training des VfB Stuttgart: Markus Weinzierl.

Leitete am Mittwoch zum ersten Mal das Training des VfB Stuttgart: Markus Weinzierl.

Foto: dpa

Stuttgart.  Auf Mut und Leidenschaft im Abstiegskampf setzt Markus Weinzierl, der neue Trainer des VfB Stuttgart. Erster Gegner ist Borussia Dortmund.

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Als Trainer von Schalke 04 konnte Markus Weinzierl (43) gegen Borussia Dortmund nicht gewinnen, trennte sich in der Saison 2016/2017 zweimal unentschieden (0:0; 1:1) vom Revier-Rivalen. Mit dem VfB Stuttgart nimmt Weinzierl nach 16-monatiger Trainer-Auszeit nun einen neuen Anlauf.

In seinem ersten Spiel als VfB-Verantwortlicher trifft Weinzierl am 20. Oktober gleich auf den Spitzenreiter BVB. Schwerer kann ein Start kaum sein, doch Weinzierl zeigt sich davon unbeeindruckt. „Du kannst auch als Tabellenletzter den Ersten schlagen“, sagte er bei seiner offiziellen Vorstellung am Mittwoch kämpferisch, „wir haben die Chance, mit drei Punkten unten rauszukommen. Und so werden wir es auch anpacken. Wir wollen diese Aufgabe mit Mut und Leidenschaft angehen.“

Weiterbildung bei Pep Guardiola

Weinzierl, der beim VfB bis Juni 2020 unterschrieb, lebt diese Eigenschaften selbst vor. Die fast eineinhalbjährige Zeit ohne Trainer-Job nutzte der Familienvater zum Reflektieren und Weiterbilden. Er schaute unter anderem Pep Guardiola bei Manchester City über die Schulter. „Nach einer gewissen Zeit kam die Phase, in der es dich reizt, wieder in der Bundesliga als Trainer tätig zu sein und du unbedingt wieder in den Job hinein willst. Und das ist eine gute Ausgangsposition. Denn wenn du eine Aufgabe wie diese hier beim VfB übernimmst, musst du darauf brennen und brauchst 110 Prozent, um vorneweg zu marschieren“, so Weinzierl, der seine langjährigen Assistenten Wolfgang Beller (54) und Thomas Barth (37) mit nach Stuttgart bringt.

Vom VfB hat Weinzierl einen guten Eindruck, auch wenn unter seinem Vorgänger Tayfun Korkut nur ein Sieg gelang.Weinzierl: „Ich kenne den Kader und bin der Meinung, dass er nicht dem 18. Tabellenplatz entspricht.“

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