BVB

Kehrt BVB-Profi Passlack vorzeitig aus Hoffenheim zurück?

Felix Passlack bei einem seiner seltenen Einsätze für Hoffenheim.

Foto: imago

Felix Passlack bei einem seiner seltenen Einsätze für Hoffenheim. Foto: imago

Dortmund/Sinsheim.  Eigentlich sollte die Leihe von Passlack vom BVB zu Hoffenheim noch ein Jahr laufen. Jetzt aber fragen sich die Beteiligten, ob das Sinn ergibt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Ein Erfolg ist die Leihe von Felix Passlack von Borussia Dortmund zur TSG Hoffenheim bislang nicht: Vier Pflichtspiele bestritt er nur für den Bundesliga-Dritten, lediglich eins über die volle Distanz – ansonsten kam er für die zweite Mannschaft der Kraichgauer in der Regionalliga Süd zum Einsatz. Die erhoffte Spielpraxis auf hohem Niveau erhielt der 20-Jährige nicht.

Eigentlich ist das Leihgeschäft für das Dortmunder Eigengewächs noch auf ein weiteres Jahr ausgelegt – derzeit aber laufen angesichts des eher bescheidenen Verlaufs Gespräche zwischen den Beteiligten, ob dies überhaupt noch Sinn ergibt. Alexander Rosen, Direktor Profifußball der Hoffenheimer, sagte dem kicker, dass man „mit dem Berater und mit Dortmund im Austausch“ sei über Passlacks Zukunft.

Passlack hat starke Konkurrenz

Dass der U20-Nationalspieler, der als Rechtsverteidiger und im Mittelfeld einsetzbar ist, bislang kaum zum Zug kam, erklärt Rosen gegenüber dem Fachmagazin so: "Felix kam als Toptalent von Borussia Dortmund in einem nicht ganz optimalen Zustand zu uns. Gerade in der Phase, in der er Chancen auf Einsätze gehabt hätte und wir ihn auch gebraucht hätten, hat er sich schwergetan. Er war aus verschiedensten Gründen nicht bereit dafür.“

Und als die Formkurve in der Rückrunde nach oben zeigte, war Hoffenheim schon aus der Europa League und dem DFB-Pokal ausgeschieden und nur noch in einem Wettbewerb vertreten. „Als er in der Rückrunde stärker wurde, hatten wir weniger Spiele und zwei Akteure in Topform auf seiner Position“, sagt Sportchef Rosen. Pavel Kaderabek und Nico Schulz spielten auf den Außenbahnen stark auf, sodass für Passlack nie eine wirkliche Chance bestand, sich in die Mannschaft zu kämpfen. In Joshua Brenet kommt nun ein weiterer Konkurrent dazu – was die Aussichten des gebürtigen Bottropers nicht gerade verbessern dürfte.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik