Revierderby

Schalke zieht sich beim BVB im Dopingkontrollraum um

Schalke-Profi Guido Burgstaller (vorne) trägt Maske, genauso wie Bastian Oczipka.

Schalke-Profi Guido Burgstaller (vorne) trägt Maske, genauso wie Bastian Oczipka.

Foto: dpa

Beim Derby zwischen dem BVB und Schalke soll Abstand gehalten werden - auch auf der Bank. Insgesamt befinden sich 321 Personen im Stadion.

Beim Revierderby am Samstag (15.30 Uhr/Sky) werden zahlreiche Hygienemaßnahmen umgesetzt, um die anwesenden 321 Personen im Stadion möglichst effektiv zu schützen. „Unser medizinisches Konzept sieht vor, dass Abstände möglichst überall eingehalten werden sollen“, erklärte Borussia Dortmunds Organisationschef Christian Hockenjos am Mittwoch auf der Pressekonferenz für das Sicherheitskonzept bei der Begegnung zwischen dem BVB und dem FC Schalke 04.

Die Mannschaften werden sich jeweils in zwei Kabinen umziehen. Die Schalker Auswechselspieler sitzen daher im eigentlichen Dopingkontrollraum, der ins angrenzende Stadion Rote Erde wandert. Die Dortmunder Auswechselspieler müssen in den Mannschaftsspeisesaal. Auf der Bank sollen sie sich nicht neben den Trainern und Betreuern knubbeln, deswegen hocken sie während der 90 Minuten auf der Tribüne. Es wurde extra eine Treppe angebaut, damit sie rauf- und runterkommen.

BVB gegen Schalke: Am Spielfeldrand liegen 30 Bälle

Generell müsse man flexibel sein, meinte Hockenjos. Die vier Balljungen etwa sollen Bälle nur holen, sie aber nicht den Profis geben. Denn um das Spielfeld herum werden 30 Bälle platziert, die sich die Spieler nehmen können.

Die drei größten Gruppen unter den 321 Personengruppen sind Sportler, Journalisten und der Ordnungsdienst. Bei allen wird vor dem Eingang Fieber gemessen. Es gebe einen Hygienebeauftragen, so Hockenjos, der am Samstag alle Maßnahmen überwache.

Polizei befürchtet Corona-Protestler vor dem BVB-Stadion

Allerdings befürchtet die Polizei, dass Corona-Protestler vor das Stadion ziehen könnten, um für Unruhe zu sorgen und um Aufmerksamkeit zu erhaschen. Die aktive Fanszene hingegen hat bereits angekündigt, zu Hause zu bleiben. Die BVB-Ultras lehnen die Wiederaufnahme des Bundesliga-Spielbetriebs generell ab. (las)

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