Kommentar

Warum man über BVB-Talent Moukoko berichten muss

Endlich 16, endlich reif für die Bundesliga: Youssoufa Moukoko.

Endlich 16, endlich reif für die Bundesliga: Youssoufa Moukoko.

Foto: DeFodi images / Getty Images

Essen.  Der Hype um BVB-Ausnahmetalent Youssoufa Moukoko ist gigantisch. Doch man darf nicht vergessen: Dieser Junge ist erst 16. Eine Einordnung.

An diesem Freitag wird Youssoufa Moukoko 16 Jahre alt. Er darf damit offiziell in der Fußball-Bundesliga spielen. Er könnte sogar schon am Samstag zum jüngsten Debütanten werden.

Gespannt auf das Ausnahmetalent Moukoko

In den vergangenen Wochen ist um den Dortmunder deshalb ein Hype entstanden. Kein Tag verging, an dem es keine Äußerungen zu dem Ausnahmetalent gab. Auch diese Redaktion hat sich umfassend mit Youssoufa Moukoko beschäftigt. Macht sie sich dadurch mitverantwortlich, wenn der Hype zu groß für den Teenager wird? Kann er an der Last zerbrechen?

Diese Fragen haben wir uns ehrlich gestellt. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es unsere Pflicht ist, zu berichten – auch groß, denn die Öffentlichkeit ist mit Recht gespannt auf dieses Ausnahmetalent. Es gilt, dieses Thema fair zu beleuchten und die Entwicklung einzuordnen.

Der BVB übernimmt die Verantwortung

Und diese Entwicklung hat Borussia Dortmund vorangetrieben. Der BVB hat sich ganz bewusst dafür entschieden, Youssoufa Moukoko zu den Profis zu befördern und ihm Bundesliga-Einsätze in Aussicht zu stellen. Weil er sich zuvor in beeindruckender Manier durch alle U-Mannschaften geballert hat und dabei charakterlich stabil geblieben ist. Der Verein, der genau weiß, dass zum Profisport Medien gehören, hat die Verantwortung übernommen und das Signal gesendet: Dieser Junge ist bereit für die erste Reihe.

Und das ist eine Geschichte, die es zu erzählen und weiterhin anständig zu begleiten gilt. Wir wissen, dass Youssoufa Moukoko erst 16 Jahre alt ist.

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