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Warum sich BVB-Youngster Sancho Mbappé zum Vorbild nimmt

Jadon Sancho jubelt nach dem BVB-Sieg in Berlin.

Jadon Sancho jubelt nach dem BVB-Sieg in Berlin.

Foto: firo

Dortmund  Jadon Sancho ist der Senkrechtstarter von Borussia Dortmund. Nun hat er über seinen steilen Aufstieg und Vorbild Kylian Mbappé gesprochen.

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Dieser Teenager hat Selbstvertrauen! Jadon Sancho zeigt auf dem Fußballplatz keine Scheu vor großen Gegnern, überzeugt mit schnellen Dribblings, Vorlagen und Toren. Im "Feiertagsmagazin" des Vereinssenders "bvb.tv" verriet Sancho nun, dass er sich mit einem anderen Super-Youngster vergleicht, der mit 20 Jahren bereits Weltklasse-Format erreicht hat: Kylian Mbappé von Paris St. Germain. Sancho sagte: "Ich sehe zum Beispiel Mbappé und mit ihm muss ich mich messen. Wir sind beide noch sehr jung und das treibt mich immer wieder an."

Sancho mit der A-Nationalelf von England unterwegs

Sancho weiß, dass Erfolg nur über kontinuierliche harte Arbeit kommt. Das wurde ihm schon in jungen Jahren vor Augen geführt. "Ich habe viele junge Talente gesehen, die einfach wieder verschwunden sind. Für viele kommt der Erfolg zu früh und er steigt ihnen zu Kopf", erklärte Sancho. Er selbst bemühe sich daher, auf dem Boden zu bleiben, habe aber auch Hilfe dabei: "Ich habe zum Glück tolle Menschen um mich herum, die mich auf dem Boden halten und dafür sorgen, dass ich nicht abhebe. Ich bin dankbar, dass sie mir immer wieder sagen, dass ich immer weiter arbeiten muss und dass das, was ich tue, nicht genug ist."

Sein Ehrgeiz hat Sancho schon früh in seiner Karriere den Sprung zur A-Nationalmannschaft von England ermöglicht. Mit dieser wird er in der EM-Qualifikation am Freitag (20.45 Uhr) gegen Tschechien um am Montag (20.45 Uhr) in Montenegro antreten. Für Sancho war die erstmalige Nominierung im vergangenen Oktober einer der schönsten Momente: "Meine Familie war wirklich stolz auf mich, und das war eines meiner größten Ziele. Es ist toll, dass ich das schon so früh erreicht habe."

Beim BVB hoffen sie darauf, dass Sancho weiter so hart an sich arbeitet wie bisher - und dass er Dortmund noch möglichst lange erhalten bleiben wird. Setzt sich seine Entwicklung so rasant fort, werden die Angebote der europäischen Topklubs nicht lange auf sich warten lassen. (tm)

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