BVB-Analyse

4:0-Sieg! Was der BVB diesmal besser gemacht hat

BVB-Neuzugang Emre Can hatte beim 4:0 über Eintracht Frankfurt sein erstes Heimspiel erlebt.

BVB-Neuzugang Emre Can hatte beim 4:0 über Eintracht Frankfurt sein erstes Heimspiel erlebt.

Foto: firo sportphoto

Dortmund.  Der BVB hat gegen Eintracht Frankfurt begeistert und 4:0 gewonnen. Die Defensive schwankte diesmal nicht. Das hatte Gründe.

„Wenn wir so weiter machen, dann kann hier etwas sehr, sehr erfolgreiches entstehen“, meinte Emre Can und ballte dabei seine Hände zur Faust, als wollte er seinen Worten noch mehr Gewicht verleihen. Der BVB-Neuzugang hatte beim 4:0 (1:0)-Erfolg über Eintracht Frankfurt sein erstes Heimspiel erlebt. Nun erklärte er den Journalisten, was diesmal besser gelaufen sei als bei seinem ersten Pflichtspiel für die Dortmunder, das 3:4 bei Bayer Leverkusen verloren ging.

„Der Trainer hat uns sehr gut vorbereitet. Er hat uns vor dem Spiel ganz genau gesagt, wie wir anlaufen sollen“, meinte Can. Und: „Wir haben heute gemeinsam verteidigt - als Mannschaft.“ Dies sei wichtig. Denn: „Nach vorne geht immer was.“

Kehl lobt die BVB-Mannschaft

Ähnliche Worte fand auch Sebastian Kehl, Leiter der BVB-Lizenzspielerabteilung. „Ich fand es wichtig, zu null zu spielen“, erklärte er. „Wir haben überhaupt keine Tormöglichkeiten zugelassen. Wir standen kompakt, wir haben gut verschoben. Wir waren beim Anlaufen aggressiver, kompakter. Die Mannschaft hat heute sehr, sehr viel richtig gemacht.“ Axel Witsel sagte: „Wir wollten den Sieg unbedingt.“ „Wir sind mit diesem 4:0 natürlich sehr zufrieden”, ergänzte Trainer Lucien Favre.

So spielte der BVB endlich mal wieder, wie der BVB spielen möchte. Schnell, teilweise genial, berauschend. Die Tore erzielten Lukasz Piszczek (33.), Jadon Sancho (50.), Erling Haaland (54.) und Raphael Guerreiro (74.).

BVB-Neuzugang Emre Can gibt Entwarnung

Can musste allerdings in der 64. Minute ausgewechselt werden. Der 26-jährige, der schon unter der Woche im Training gefehlt hatte und erst am Donnerstag wieder eingestiegen war, hatte von Frankfurts Timothy Chandler in der ersten Halbzeit einen schmerzhaften Schlag aufs Sprunggelenk bekommen. In den Tiefen des BVB-Stadions gab der Nationalspieler aber Entwarnung. Denn schon am Dienstag kommt Paris Saint-Germain nach Dortmund – da möchte Can natürlich nicht fehlen.

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