Fußball

Fanbündnis fordert: Saison nicht mit Geisterspielen beenden

Fußball vor leeren Rängen: Die Partie zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln am 11. März war das erste Geisterspiel der Bundesliga-Geschichte.

Fußball vor leeren Rängen: Die Partie zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln am 11. März war das erste Geisterspiel der Bundesliga-Geschichte.

Foto: firo

Frankfurt/Main.  Die Fangemeinschaft "Unsere Kurve" warnt vor einer schnellen Wiederaufnahme des Spielbetriebs. Geisterspiele seien "keine Alternative".

Die Fangemeinschaft „Unsere Kurve“ hat vor einer schnellen Wiederaufnahme des Fußball-Spielbetriebs gewarnt und sieht Geisterspiele nicht einmal als Notlösung. Dies teilte die Interessensgemeinschaft am Montag mit.

„Die Saison muss so lange unterbrochen werden, wie es gesamtgesellschaftlich notwendig ist. Es darf nicht sein, dass das öffentliche Leben stillgelegt wird, der Profifußball aber weiterhin mit allen Mitteln versucht, eine Scheinrealität aufrecht zu erhalten“, hieß es in der Mitteilung. Geisterspiele seien „keine Alternative“, Europameisterschaft und internationale Wettbewerbe müssten „verschoben werden“.

Folgen der Corona-Krise dürften Klubs hart treffen

Wegen der Coronavirus-Pandemie pausiert die Bundesliga derzeit, auch die anderen internationalen Ligen spielen derzeit nicht. Die Folgen der Krise dürften auch die Klubs wirtschaftlich hart treffen.

„Unsere Kurve“ fordert dazu: „Der Profifußball muss sich aus eigener Kraft helfen und auf die Inanspruchnahme staatlicher Hilfen verzichten. Dies kann durch die Einrichtung eines eigenen Fonds realisiert werden.“ Demnach könnten Top-Verdiener bei Spielern und Funktionären „nach Einkommen gestaffelt für eine bestimmte Zeit auf Anteile ihres Gehalts verzichten“. (dpa)

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