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Kaan Ayhan lässt Ausstiegsklausel in Düsseldorf verstreichen

Die Rückkehr zum FC Schalke 04 wird für Kaan Ayhan schwieriger beziehungsweise teurer. Der 24-Jährige hat eine Ausstiegsklausel bei Fortuna Düsseldorf verstreichen lassen.

Die Rückkehr zum FC Schalke 04 wird für Kaan Ayhan schwieriger beziehungsweise teurer. Der 24-Jährige hat eine Ausstiegsklausel bei Fortuna Düsseldorf verstreichen lassen.

Foto: firo Sportphoto/Ralf Ibing

Düsseldorf.  Für 4,5 Millionen Euro kann der FC Schalke 04 seinen Ehemaligen nicht zurückholen. Nun würde wohl das Doppelte für den 24-Jährigen fällig.

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Es hatte schon so einiges darauf hingedeutet, dass Kaan Ayhan zur kommenden Bundesliga-Saison zum FC Schalke 04 zurückkehren wird. Nun aber das: Der 24-jährige Abwehrchef von Fortuna Düsseldorf hat offensichtlich die Ausstiegsklausel – eine Ablösesumme in Höhe von etwa 4,5 Millionen Euro – verstreichen lassen. „Bis zum Ablauf der Frist um Mitternacht hat sich niemand mehr bei uns gemeldet“, sagte Fortuna-Sportvorstand Lutz Pfannenstiel am Samstag der Rheinischen Post.

Neben den Königsblauen buhlen angeblich vor allem Werder Bremen und auch Borussia Mönchengladbach um den gebürtigen Gelsenkirchener, der 2012 im Trikot der Königsblauen unter Trainer Norbert Elgert Deutscher A-Jugend-Meister wurde. Kaan Ayhans Teamkollegen waren damals beim 2:1-Sieg über den FC Bayern München (mit dem heutigen Schalker Alessandro Schöpf) unter anderem Sead Kolašinac, Philipp Max und Max Meyer.

Das bedeutet, dass Kaan Ayhan zunächst einmal bei Fortuna Düsseldorf bleiben wird. Für den Tabellenzehnten der abgelaufenen Bundesliga-Saison heißt das zwar noch nicht, dass der 24-Jährige am 28. Juni definitiv zum Trainingsauftakt auf dem Platz stehen und die nächste Saison im Düsseldorfer Trikot bestreiten wird. Allerdings ergibt sich nun eine entscheidende Änderung für diejenigen, die den Innenverteidiger bis zur Schließung des Transferfensters am 2. September verpflichten wollen: Sie müssten weit mehr als die fast schon schnäppchenhaften 4,5 Millionen Euro auf den Tisch blättern. „Eine Schmerzgrenze nennt Fortuna nachvollziehbarerweise nicht“, schreibt die Rheinische Post. „Aber statt 4,5 dürfte Kaan Ayhan nun mindestens neun Millionen Euro kosten.“

Der türkische Nationalspieler (22 Spiele, ein Tor), der bei den Düsseldorfern einen Vertrag bis 2021 besitzt, hat die Schalker Knappenschmiede von 1999 bis 2013 durchlaufen und von 2013 bis 2016 auch für die Profis der Königsblauen gespielt (30 Einsätze, ein Tor). Nachdem Kaan Ayhan zur Rückrunde 2015/16 an Eintracht Frankfurt ausgeliehen worden war, wechselte er 2016 nach seiner kurzen Rückkehr zum FC Schalke 04 am 31. August für eine Ablösesumme in Höhe von 500.000 Euro zur Düsseldorfer Fortuna und kehrte mit dieser bekanntlich im vergangenen Jahr ins Fußball-Oberhaus zurück.

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