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Gladbach: Ginter zeigt sich schwerverletzt im Krankenhaus

Gladbach-Verteidiger Matthias Ginter.

Gladbach-Verteidiger Matthias Ginter.

Foto: Twitter/Ginter

Mönchengladbach.   Gladbach-Verteidiger Matthias Ginter hat sich im Spiel gegen Hannover 96 den Kiefer und die Augenhöhle gebrochen. Jetzt will er schnell zurück.

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Matthias Ginter hat sich am Mittwoch aus dem Krankenhaus gemeldet. Bei Instagram postete der Abwehrspieler von Borussia Mönchengladbach ein Foto, auf dem er in einem Krankenbett liegt, deutlich werden seine schweren Verletzungen. Sein linkes Auge ist geschwollen und schwarz.

"Ja, ich weiß, es sieht alles noch etwas schief aus und das Lachen klappt auch noch nicht richtig, aber ansonsten geht’s mir gut", schrieb der Nationalspieler dazu.

Am Sonntag beim 4:1-Erfolg der Gladbacher über Hannover 96 war Ginter in der 37. Minute mit Noah Joel Sarenren Bazee zusammengeprallt, musste deswegen auf einer Liege vom Fußballplatz getragen werden. Einen Tag später folgte die Diagnose. Der Weltmeister von 2014 hat sich den Kiefer und die Augenhöhle gebrochen. Er wird wohl erst in der Rückrunde wieder auf dem Rasen helfen können. Bereits am Dienstag wurde er erfolgreich operiert.

"Mit dem Kopf/Gehirn ist alles in Ordnung und das Auge hat glücklicherweise auch nichts abbekommen, also nochmal Glück im Unglück gehabt. Die Operation ist nach Plan gelaufen und jetzt beginnt der Heilungsprozess", schrieb Ginter weiter. Und der 24-Jährige fügte an: "Ich werde so schnell wie möglich zurück sein."

Gladbach: Ginter gehört zu den Leistungsträgern

Der Tabellenzweite aus Mönchengladbach wird darauf sehnlichst warten. Ginter gehört zu den absoluten Leistungsträger in der Mannschaft von Trainer Dieter Hecking. Bis zu seiner Auswechselung am Sonntag hatte er keine Spielminute verpasst. Nun wird ihn vermutlich Tony Jantschke in der Innenverteidigung ersetzen.

„Matthias ist aus unserer Mannschaft nicht wegzudenken. Er hat eine sehr positive Ausstrahlung und zieht die anderen mit“, schwärmte Gladbach-Trainer Hecking zuletzt, „er ist noch jung, aber als Persönlichkeit schon sehr gereift“. Deswegen hofft Hecking natürlich auf eine schnelle Rückkehr des Nationalspielers. (las)

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