Gladbach

Gladbach: Hecking schimpft nach Pleite gegen Magdeburg

Trainer Dieter Hecking von Borussia Mönchengladbach

Trainer Dieter Hecking von Borussia Mönchengladbach

Foto: imago

Jerez de la Frontera.  Borussia Mönchengladbach hat das Testspiel gegen den 1. FC Magdeburg mit 1:2 verloren. Trainer Dieter Hecking war sauer auf seine Mannschaft.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Viel wollte Dieter Hecking nicht sagen. Der Trainer von Borussia Mönchengladbach war sauer. Also verzog er nur die Augen und polterte: „Das war viel zu wenig. Wenn man solche Spiele nicht mit der richtigen Einstellung angeht, dann wird das Sommerfußball.“

Kurz zuvor hatte seine Mannschaft das Testspiel gegen den Zweitligisten 1. FC Magdeburg mit 1:2 verloren. Rund 300 Zuschauer im spanischen Jerez de la Frontera verfolgten, wie die Borussia eigentlich engagiert begann, doch nach und nach den Faden verlor. Die Tore erzielten Denis Zakaria für Gladbach (9.) und Philip Türpitz (22.) und Manfred Osei Kwadwo (79.) für Magdeburg.

Gladbach-Trainer Hecking stellt Ginter und Hofmann in die Startelf

Hecking stellte in der ersten Halbzeit die zuletzt lange Verletzten Matthias Ginter und Jonas Hofmann auf. Beide sollten Spielpraxis sammeln. Ginter verteidigte nach seinem Bruch der Augenhöhle und des Kiefers mit einer Maske, hatte aber so seine Probleme. Auch beim Ausgleich, als ihm Türpitz im Rücken entwischte.

Hofmann leitet die Gladbach-Führung sehenswert ein

Hofmann wiederum war um Struktur im Mittelfeld bemüht, präsentierte sich laufstark wie immer. Die Führung der Borussia leitete er mit einem feinen Pass auf Zakaria ein. Der sich anschließend erst im Strafraum durchsetzte, dann den Magdeburger Torhüter Alexander Brunst ins Leere springen ließ. In der 27. Minute marschierte Hofmann durch die gesamte gegnerische Verteidigung, verpasste es aber, den Ball im Tor unterzubringen.

Neuhaus und Drmic vergeben gute Gladbach-Chancen

So wurde Magdeburg immer stärker. Die Gladbacher hatten nur noch wenige Gelegenheiten. Die besten vergaben die eingewechselten Florian Neuhaus (53.) und Josip Drmic (55.). Kurz vor dem Ende traf Osei Kwadwo dann sehenswert per Kopf, was Heckings Laune noch mal verschlechterte.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben