Kommentar

Gladbacher Profis verzichten auf Gehalt – Bitte nachmachen!

Gemeinsam sind sie stark, gemeinsam helfen sie ihrem Verein: Die Spieler von Borussia Mönchengladbach.

Gemeinsam sind sie stark, gemeinsam helfen sie ihrem Verein: Die Spieler von Borussia Mönchengladbach.

Foto: firo Sportphoto/ Jürgen Fromme / firo Sportphoto

Essen.  Die Spieler von Borussia Mönchengladbach verzichten wegen der Corona-Krise auf Gehalt - und finden schon Nachahmer. Gut so. Ein Kommentar.

Man weiß nicht, wie groß der Einfluss von Nationalspieler Matthias Ginter bei seinem Bundesliga-Klub Borussia Mönchengladbach tatsächlich ist. Aber es scheint fast so, als hätte Ginter mit der deutschen Nationalmannschaft ordentlich Eindruck auf seine Kollegen bei der Borussia gemacht: Einen Tag nach der Auswahl des DFB, die 2,5 Millionen Euro an eine Hilfsorganisation spendet, sind die Gladbacher die erste Bundesliga-Mannschaft, die auf Teile ihres Gehalts verzichtet. Die Fohlen sind jetzt Vorreiter. Gratulation, eine tolle, eine solidarische, eine richtige Entscheidung.

Auch Union-Torwart will verzichten

Das Beste aber ist: Die Gladbacher werden nicht die letzten sein. Sie erhöhen im positiven Sinn den Druck auf all die anderen Profis, besonders auf die vielen Millionäre der Liga. Nachmachen ist erwünscht. Der erste reagierte schon: Union Berlins Torwart Rafal Gikiewicz hat angekündigt, auf einen Teil seines Gehalts verzichten zu wollen, um seinem Verein und dessen Mitarbeitern helfen zu können. Der nächste Dominostein ist gefallen.

Ob Erster, Zweiter oder Achtzehnter – anders als in der Liga ist die Reihenfolge diesmal zweitrangig. Jeder, der hilft, verhält sich meisterlich.

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