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Gladbachs Hazard: Ich muss mehr Vollstrecker sein

Thorgan Hazard.

Foto: firo

Thorgan Hazard. Foto: firo

Mönchengladbach.   Vor dem Sonntagsspiel in Stuttgart hat die Torflaute Borussia Mönchengladbach fest im Griff. Neben dem wiedergenesenen Raffael kommt es auch auf den Belgier Thorgan Hazard im Angriff an.

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Vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) grübeln sie bei Borussia Mönchengladbach über die anhaltende Torflaute. Rechnet man das Pokal-Aus gegen Bayer Leverkusen (0:1) kurz vor Weihnachten mit, kommt die Elf vom Niederrhein auf gerade einmal drei Treffer in fünf Pflichtspielen. Keine Ausbeute, die am Ende der Saison das internationale Startrecht garantieren dürfte.

Das weiß auch Angreifer Thorgan Hazard. Der belgische Nationalspieler ist mit 20 Millionen Euro Marktwert derzeit das wertvollste Fohlen. Aber auch eines, das den eigenen Anspruchen etwas hinterhergaloppiert. Vier seiner sieben Saisontreffer erzielte Hazard per Elfmeter. Einen Strafstoß donnerte der 24-jährige Linksaußen kürzlich beim 0:2 in Frankfurt gegen die Latte.

Hazard wird Eigensinn vorgeworfen

“Ich muss noch mehr Vollstrecker sein”, sagt Hazard selbstkritisch. Dem Belgier, der 2014 vom FC Chelsea ausgeliehen wurde und zwei Jahre später einen festen Vertrag in Gladbach bis 30. Juni 2020 zeichnete, wird allerdings in vielen Situationen ausgeprägter Eigensinn vorgeworfen. Ein erfolgreich abgeschlossenes Solo wie beim 2:0 über den FC Augsburg - der einzige Sieg in vier Rückrundenspielen bislang - ist in dieser Saison eher die Ausnahme. Auch wenn Sportdirektor Max Eberl den Alleingang zum Endstand bedenkenlos als “Weltklasse” deklarierte.

Thorgan Hazard wird am Sonntag in Stuttgart wieder in der Startelf stehen. Trainer Dieter Hecking kann auf den flinken Belgier allein deshalb kaum verzichten, weil die Kollegen nicht besser sind. Und weil der 32-jährige Brasilianer Raffael (sieben Saisontore) nach überstandener Wadenblessur vielleicht noch kein Startkandidat ist.

Auf Stuttgarter Seite könnte Trainer Tayfun Korkut vorn mit einem Doppel-G für Gefahr sorgen: Gomez und Ginczek. Für den 71-maligen Nationalspieler Gomez wäre es der fünfte Einsatz im VfB-Dress seit der Rückkehr aus Wolfsburg. Der ehemalige Dortmunder und Bochumer Daniel Ginczek kommt auf drei Treffer in zehn Spielen, hatte aber auch schon zwei Verletzungspausen zu überstehen.

Bester Schütze der Schwaben ist bislang ein Kongolese: Mittelfeldspieler Chadrac Akolo führt die interne Trefferliste mit bescheidenen vier Erfolgserlebnissen an.

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