Hecking

Gladbachs Hecking wünscht sich in der neuen Saison zwei Derbys

Dieter Hecking.

Foto: firo

Dieter Hecking. Foto: firo

Düsseldorf.  Borussia Mönchengladbachs Cheftrainer Dieter Hecking drückt Fortuna Düsseldorf für den Bundesliga-Aufstieg im neuen Jahr die Daumen: "Ich hätte gern zwei Derbys!" Dazu müsste der 1. FC Köln allerdings auch den Klassenerhalt noch schaffen.

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Borussia Mönchengladbach gegen Fortuna Düsseldorf - dagegen hätte Fohlen-Cheftrainer Dieter Hecking in der neuen Saison in der Fußball-Bundesliga gar nichts einzuwenden. “Ich würde mir für uns zwei Derbys wünschen”, erklärte der 53-jährige Westfale nach dem wackeligen 1:0 (0:0)-Pokalsieg bei der Fortuna in der Arena. Voraussetzung dafür wäre, dass das Team von Cheftrainer Friedhelm Funkel nach fünf Jahren im Mai 2018 in die oberste Spielklasse zurückkehrt - und der 1. FC Köln noch den Klassenerhalt schafft. Beides ist möglich, beides kann aber auch noch schiefgehen.

Gladbachs Trainer Hecking mochte das Thema nach dem rasanten, stimmungsvollen Derby vor 52 500 Zuschauern in der Arena allerdings nicht weiter ausführen: “Ich kenne Friedhelm schon so lange. Wenn ich jetzt hier noch mehr sage, habe ich wieder die Mailbox auf meinem Telefon voll.”

Kollege Funkel grinste bei dieser Aussage verschmitzt, wird aber nicht müde zu betonen, dass erst ein Drittel der Saison für seinen Zweitliga-Tabellenführer vorüber sei. “Klar haben wir bisher gut gespielt. Wir hatten aber auch schon einiges an Glück. Die Bundesliga ist für uns noch ganz weit weg. Montag ist erst einmal Bochum, vielleicht mit einem neuen Trainer und einer stark veränderten Mannschaft”, erklärte Funkel mit Blick auf das 0:2 des VfL im Pokal beim Drittliga-Tabellenführer SC Paderborn. Das nächste Westduell am Montag (20.30 Uhr/Sky) dürfte ebenfalls vor bestens gefüllten Tribünen mit vielen Emotionen einhergehen.

Funkel lobte seine Mannschaft

Trotz der 0:1-Niederlage gegen effizientere Gladbach lobte Trainer Funkel seine Akteure: “Das war ein Spiel auf Augenhöhe, wir können schon ein wenig stolz darauf sein, wie wir uns gegen eine Spitzenmannschaft wie Gladbach präsentiert haben, die in der vergangenen Saison noch Champions League und Europa League gespielt hat.”

Funkels Protagonisten, die einen großen Kampf und eine immense Laufbereitschaft in die Waagschale geworfen hatten, sahen das genauso. “Wir haben Nadelstiche gesetzt und Gladbach lange unter Kontrolle gehabt. Wenn man aber ein abgefälschtes Tor kassiert und einen Elfmeter verschießt, dann ist der Abend ärgerlich. Aber so ist Fußball manchmal”, erklärte Fortunas Angreifer Rouwen Hennings.

Stuttgart-Leihgabe Jean Zimmer, der zwei gute Chancen vergab, in der 33. Minute aber von Oscar Wendt im Gladbacher Strafraum ungestraft elfmeterreif zu Fall gebracht worden war, meinte: “Gegen einen Gegner wie Gladbach muss bei uns schon alles passen. Die Borussia hat eine starke One-touch-Qualität im Spiel mit dem Ball. Das sollten wir aus dem Treffen für uns mitnehmen.”

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