Frankreich

Julian Draxler verhilft PSG zum Last-Minute-Sieg

Stille Freude: Julian Draxler umarmt nach seinem Siegtor für PSG seinen Mitspieler Angel di Maria

Stille Freude: Julian Draxler umarmt nach seinem Siegtor für PSG seinen Mitspieler Angel di Maria

Foto: AFP

Paris.  Paris St. Germain gewinnt sein Heimspiel gegen den FC Metz durch ein Tor des ehemaligen Schalkers Julian Draxler in der Nachspielzeit.

Der deutsche Fußball-Nationalspieler Julian Draxler hat mit einem Tor in der Nachspielzeit den französischen Meister Paris Saint-Germain zum ersten Sieg im dritten Saisonspiel verholfen. Draxler erzielte am Mittwoch gegen den FC Metz in der dritten Minute der Nachspielzeit den einzigen Treffer zum 1:0 (0:0)-Sieg für die Mannschaft des deutschen Trainers Thomas Tuchel.

In den ersten beiden Saisonspielen hatte PSG beim FC Lens und gegen Olympique Marseille verloren. Nun erlöste der frühere Bundesliga-Profi die erneut in Unterzahl spielenden Pariser spät. Abdou Diallo hatte in der 65. Minute Gelb-Rot gesehen.

Liga untersucht Rassismusvorwürfe

Zuvor hatte die französische Profiliga nach Rassismusvorwürfen gegen Marseille-Spieler Alvaro Gonzalez eine Untersuchung eingeleitet. Das teilte die Liga am Mittwochabend nach einem Disziplinarausschuss mit - nannte aber keinen weiteren Details zum Inhalt dieser Untersuchung. Der brasilianische Stürmerstar Neymar von PSG hatte Rassismusvorwürfe gegen den Spanier erhoben.

Rote Karte für Neymar beim Spiel gegen Marseille

Neymar hatte in der Schlussphase des Ligaspiels gegen Olympique Marseille am Sonntag die Rote Karte gesehen, weil er Alvaro mit der flachen Hand auf den Hinterkopf geschlagen hatte. Neymar wurde vom Disziplinarausschuss nun für zwei Spiele gesperrt, für ein weiteres gelte Bewährung.

Neymar hatte sich nach den Vorkommnissen zuletzt für sein Verhalten entschuldigt, die Rassismusvorwürfe aber erneuert. "Rassismus und Intoleranz sind nicht akzeptabel", schrieb Neymar in einem Beitrag auf Instagram. Der Auslöser seines Ausrasters seien rassistische Äußerungen gewesen, bekräftigte Neymar erneut. Gonzalez und auch Marseilles Trainer André Villas-Boas hatten die Vorwürfe nach dem Spiel zurückgewiesen. (dpa)

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