Corona-Pandemie

Liverpool-Trainer Klopp warnt vor Egoismus in Corona-Krise

Hand aufs Herz: Liverpool-Trainer Jürgen Klopp.

Hand aufs Herz: Liverpool-Trainer Jürgen Klopp.

Foto: AFP

Liverpool.  Jürgen Klopp ruft zu Solidarität in der Corona-Krise auf. Eine Botschaft dieser Tage hat den Trainer des FC Liverpool sogar zu Tränen gerührt.

Jürgen Klopp (52) hat vor Egoismus in der Corona-Krise gewarnt und zur Solidarität aufgerufen. „Vor vier oder fünf Wochen schien es noch so, dass viele Länder dachten: Das ist unser Problem, das ist unser Problem, das ist unser Problem - wir haben ein Problem damit. Nun hat uns die Natur gezeigt, dass wir alle gleich sind, und wir haben alle dieselben Probleme im gleichen Moment. An der Lösung müssen wir gemeinsam arbeiten“, forderte der Trainer des Premier-League-Tabellenführers FC Liverpool am Freitag in einem Video-Interview auf der Klub-Homepage.

„Es gibt so viele Menschen da draußen, die viel größere Probleme haben, deswegen würde ich es wirklich beschämend finden, wenn ich über "meine Probleme" sprechen würde“, sagte Klopp, der das Interview zuhause gab. Derzeit sei nichts gut an dieser Situation - „außer vielleicht, was wir daraus lernen können“.

Klopp: "Ich musste sofort weinen"

Eine Botschaft dieser Tage hat Klopp sogar zu Tränen gerührt. Ein Video zeigt, wie Krankenhausmitarbeiter einer Intensivstation gemeinsam die Hymne der Reds singen. „Als sie "You'll Never Walk Alone" anstimmten, musste ich sofort weinen“, gab Klopp zu. „Es ist unglaublich. Aber es zeigt alles.“ Diese Menschen würden sich selbst in Gefahr bringen, um anderen zu helfen. „Ich könnte sie nicht mehr bewundern und schätzen.“ (fs/dpa)

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