MSV-Kommentar

Beim MSV Duisburg lohnen sich Fleiß und Beharrlichkeit

War zur Stelle für den MSV Duisburg: Petar Sliskovic.

War zur Stelle für den MSV Duisburg: Petar Sliskovic.

Foto: firo

Duisburg.  Der MSV Duisburg setzte in Münster ein dickes Ausrufezeichen. Beim 4:1-Sieg waren Spieler aus der zweiten Garde zur Stelle. Ein Kommentar.

Da hat der MSV Duisburg einmal mehr überrascht! Stürmer Vincent Vermeij, der als weitgehend unverzichtbar galt, fehlte auch in Münster erkrankt. Mittelfeldspieler Lukas Daschner außer Form und demnach folgerichtig nicht in der Startelf. Zuvor drei Unentschieden, die Wünsche offen gelassen hatten – auch weil der MSV nicht mehr die eines Spitzenreiters angemessene Dominanz auf die Platte gebracht hatte. Und trotzdem setzten die Zebras mit dem 4:1-Sieg in Münster ein dickes Ausrufezeichen. So schnell ist der Tabellenführer nicht vom Kurs abzubringen.

Nun könnte Boeder beim MSV Duisburg profitieren

Dass mit Ahmet Engin und Petar Sliskovic zwei Spieler, die bislang für sich nur von einer bedingt befriedigen Saison sprechen konnten, nun auf den Punkt genau zur Stelle waren, spricht für den Teamgeist der Zebras. Trainer Torsten Lieberknecht hat in den letzten Monaten ein Klima geschaffen, bei dem sich auch die Spieler wohl fühlen, die nicht erste Wahl sind.

Das Signal an die „vermeintlich“ zweite Garde ist eindeutig: Trainingsfleiß und Beharrlichkeit lohnen sich. Lukas Boeder könnte im Zuge der neuen Verletzung von Innenverteidiger Marvin Compper der nächste Spieler sein, der davon profitiert, dass er auf seine Nichtnominierung für die Startelf zwar mit Enttäuschung aber nicht mit Resignation reagiert hat.

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