MSV-Noten

Bomheuer und Stoppelkamp zeigen beim MSV-Aus Schwächen

Trost vom Trainer: MSV-Trainer Ilia Gruev (Mitte) mit Dustin Bomheuer (l.).

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Trost vom Trainer: MSV-Trainer Ilia Gruev (Mitte) mit Dustin Bomheuer (l.). Foto: imago

Duisburg.  Der MSV Duisburg scheiterte im DFB-Pokal unglücklich durch eine 1:2-Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg. Hier ist unsere Einzelkritik.

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Noten von 2,5 bis 4,5 - so bewerten wir die Leistung der Spieler des MSV Duisburg bei der 1:2-Niederlage im DFB-Pokal gegen den 1. FC Nürnberg.

Tor und Abwehr

  • Mark Flekken: Bewahrte sein Team vor einem früheren Rückstand, als er Sebastian Kerks Flachschuss an den Pfosten lenkte (9.). Beim ersten Gegentor war der Niederländer machtlos (21.). Gewann auch kurz vor der Halbzeit ein Duell gegen Kerk (38.). Konnte Georg Margreitters Kopfball nicht abwehren und kassierte das 0:2 (41.). Stellte sich dafür dem heranstürmenden Mikael Ishak in den Weg (44.). Note: 2,5
  • Tugrul Erat: Begann anstelle des zuletzt schwachen Nico Klotz auf der Rechtsverteidiger-Position. Der Aserbaidschaner hatte mit dem quirligen Kerk einige Probleme. Ein missglückter Hackentrick stoppte einen guten Angriff der Gastgeber (28.). Auch wenn Erat nach der Halbzeit weniger zuließ, empfahl er sich nicht für weitere Einsätze. Note: 4
  • Dustin Bomheuer: War zu passiv, als Hanno Behrens zur Nürnberger Führung einköpfte (21.). Ein Fehlpass im Spielaufbau ermöglichte Kerk eine gute Chance (38.). Auch bei einem Torschuss durch Eduard Löwen sah Bomheuer nicht gut aus. Dieser führte letztendlich zu einem Eckstoß, den Georg Margreitter verwertete (41.). Kassierte kurz nach Wiederanpfiff für ein Foulspiel die Gelbe Karte. Note: 4,5
  • Gerrit Nauber: Sein Missverständnis mit Kevin Wolze führte beinahe zum 0:3 (44.). Erwischte zwar einen besseren Tag als Nebenmann Bomheuer. Allerdings spielte Nauber nicht so souverän wie in den beiden Ligaspielen. Note: 3,5
  • Kevin Wolze: Der Kapitän agierte oft zu überhastet. Seine Flanken landeten in der Regel vor den Füßen eines Nürnbergers. Immerhin: In Sachen Einsatz ging Wolze voran. Übernahm Verantwortung und traf vom Elfmeterpunkt zum Anschluss (90.). Note: 3

Mittelfeld und Sturm

  • Lukas Fröde: Kehrte nach seiner Gelb-Rot-Sperre in der Liga für Enis Hajri in die Startelf zurück. Führte sich sofort mit einem Fehlpass ein, eroberte den Ball aber sofort zurück (3.). Danach war der Ex-Würzburger sicherer. Fröde gewann viele Zweikämpfe und brachte den Großteil seiner Pässe zum Mitspieler. Stellte sich Fabian Schnellhardt unglücklich in den Weg (78.). Holte dann aber den Elfmeter heraus, der zum Anschlusstor führte. Note: 3,5
  • Fabian Schnellhardt: Der 23-Jährige zeigte zu selten, was für ein überragender Techniker er ist. Bei Kurzpässen hatte er alles im Griff. Wenn Schnellhardt eine längere Distanz überbrücken wollte, fehlte ihm die Präzision. Note: 3,5
  • Oliveira Souza Cauly (bis 71.): Leitete die erste Duisburger Großchance mit einem Pass auf Simon Brandstetter ein (17.). Nach einer ordentlichen halben Stunde leistete sich der Brasilianer auch schöpferische Pausen. Seine Auswechslung kam daher nicht überraschend. Note: 3,5

  • Moritz Stoppelkamp (ab 79.): Gewann kaum einen Zweikampf. Das Spiel des Routiniers war zu ausrechenbar. Bezeichnend war die Szene in der 28. Minute, als Stoppelkamp erst den Ball verlor und dann für ein taktisches Foul an Enrico Valentini die Gelbe Karte sah. Note: 4,5
  • Simon Brandstetter (bis 59.): Rackerte unermüdlich, lief Nürnbergs Abwehrspieler gut an. Die große Schwäche des 27-Jährigen bleibt der Abschluss. Lief alleine auf Thorsten Kirschbaum zu, Brandstetters laschen Schuss konnte Nürnbergs Torwart festhalten (17.). Versuchte es später volley, verfehlte das Tor aber deutlich (23.). Note: 3
  • Boris Tashchy: Versuchte Kirschbaum mit einem Schuss aus mehr als 20 Meter zu überwinden. Scheiterte nur knapp. Im Sechzehner kam der Angreifer kaum zur Entfaltung. Deshalb ließ sich Tashchy ständig fallen. Aus dem Mittelfeld spielte er einige gute Pässe. Note: 3

Die eingewechselten Spieler

  • Kingsley Onuegbu (ab 59.): Als der Publikumsliebling in die Partie kam, erzeugte der MSV prompt mehr Gefahr. Hatte Pech, als sein Schuss an die Latte ging (86.). Note: 2,5
  • Andreas Wiegel (ab 71.): Kam für Souza Cauly. Ohne Note.
  • Stanislav Iljutcenko (ab 79.): Kam für Stoppelkamp. Ohne Note.
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