MSV Duisburg

Comeback von Dustin Bomheuer beim MSV Duisburg geplatzt

Schlechte Nachrichten: MSV-Trainer Torsten Lieberknecht (rechts) – hier beim Training in der vergangenen Woche – muss bis auf weiteres auf Dustin Bomheuer verzichten.

Schlechte Nachrichten: MSV-Trainer Torsten Lieberknecht (rechts) – hier beim Training in der vergangenen Woche – muss bis auf weiteres auf Dustin Bomheuer verzichten.

Foto: firo Sportphoto / Volker Nagraszus

Duisburg.   MSV-Innenverteidiger Dustin Bomheuer erlitt einen Rückschlag und fällt für das Kellerduell gegen Ingolstadt aus. Ihn plagen muskuläre Probleme.

Das ist bitter für den Fußball-Zweitligisten MSV Duisburg: Die erhoffte Rückkehr von Innenverteidiger Dustin Bomheuer zum Kellerduell mit dem FC Ingolstadt am Samstag ist geplatzt. „Muskuläre Probleme lassen eine geregelte Teilnahme am Mannschaftstraining weiterhin nicht zu“, hieß es am Dienstagabend in einer Mitteilung des Vereins.

Bomheuer war in der vergangenen Woche ins Training zurückgekehrt, nachdem er zuvor mit muskulären Problemen außer Gefecht gewesen war. MSV-Trainer Torsten Lieberknecht nahm den Verteidiger zwar noch nicht mit nach St. Pauli, war aber zuversichtlich, dass er zeitnah wieder eine Rolle spielen könnte. Nach dem Pauli-Match besteht Personalnot in der Innenverteidigung, da sich Kapitän Gerrit Nauber auf dem Kiez die fünfte gelbe Karte abgeholt hatte und für das Spiel gegen Schlusslicht Ingolstadt nun gesperrt ist.

Bomheuer hätte in die Bresche springen sollen. Beim Dienstagstraining fehlte er. Stattdessen unterzog er sich weiteren ärztlichen Untersuchungen.

Somit muss sich Lieberknecht für das Spiel am Samstag etwas einfallen lassen. Youngster Vincent Gembalies könnte seinen ersten Startelf-Einsatz für den MSV feiern. Auch Joseph Baffoe, der mit einem Sehnenriss lange außer Gefecht war, mittlerweile aber im vollen Umfang am Training teilnimmt, ist eine Option. Oder Lukas Fröde rückt aus dem Mittelfeld ins Abwehrzentrum. Diese Variante ging indes im Dezember im Spiel in Heidenheim schief.

Oral folgt beim FC Ingolstadt auf Keller

Der FC Ingolstadt wird am Samstag ohne Jens Keller zum Kellerduell in die Schauinslandreisen-Arena kommen. Der Gegner des MSV zog am Dienstag – wieder einmal – die Reißleine und feuerte seinen Trainer. Als vierter Cheftrainer in der laufenden Saison versucht nun Tomas Oral sein Glück mit den Schanzern.

Oral ist nach Stefan Leitl, Alexander Nouri und Jens Keller bereits der vierte Chefcoach seit Saisonbeginn, der beim Tabellenletzten tätig ist. Auch Co-Trainer Thomas Stickroth musste seine Sachen packen. Seine Nachfolge tritt Michael Henke, einst langjähriger Assistent von Ottmar Hitzfeld, an. Oral und Henke arbeiteten schon vor sechs Jahren gemeinsam beim FCI. Ihr neues Engagement ist zunächst bis zum Saisonende befristet. Für diesen Zeitraum übernimmt auch Ex-Sportdirektor Thomas Linke noch einmal die Verantwortung.

Nach fünf Niederlagen in Folge ist die Not beim MSV-Gegner groß, mit einer weiteren Pleite an der Wedau würden die Schanzer den Anschluss verlieren. „Wir wissen alle, dass das eine schwere Aufgabe ist. Aber es ist nicht unmöglich“, zitiert der Verein Oral auf seiner Internetseite.

Unter dem Motto „Totgesagte leben länger“ haben die Mitarbeiter des Vereins eine kostenlose Anreise einschließlich Eintrittskarten, Bier und Brezeln für die Fans organisiert.

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