Testspiel

Connor Krempicki feiert beim MSV Duisburg sein Comeback

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Connor Krempicki (rechts) feierte beim MSV Duisburg sein Comeback und spielte 90 Minuten durch.

Connor Krempicki (rechts) feierte beim MSV Duisburg sein Comeback und spielte 90 Minuten durch.

Foto: MSV Duisburg / Nico Herbertz

Duisburg  Der MSV Duisburg trennte sich im Testspiel 1:1 vom Regionalligisten SV Rödinghausen. Personelle Sorgen im defensiven Mittelfeld.

Wie schon im Januar 2020 kam Fußball-Drittligist MSV Duisburg in einem Testspiel gegen den Regionalligisten SV Rödinghausen nicht über ein 1:1-Remis hinaus. Der MSV führte am Mittwoch an der Westender Straße zur Pause durch ein Tor von Julian Hettwer (26.) mit 1:0. Rödinghausen kam aber noch durch ein Eigentor von Arnold Budimbu (54.) zum Ausgleich.

Tomas Oral, Trainer des FC Ingolstadt 04, dürfte aus der Ferne nur wenige Erkenntnisse aus dem Testspiel seines Auftaktgegners gewonnen haben. Als Generalprobe ging der Kick der Zebras, die am Sonntag um 13 Uhr bei den Schanzern in den Spielbetrieb der 3. Liga zurückkehren, nicht durch. MSV-Trainer Gino Lettieri nutzte das Match, um Spielern, die beim ersten Test gegen den SV Wehen Wiesbaden noch außen vor gewesen waren, die Möglichkeit zu geben, sich zu zeigen.

Cicekdal verletzte sich beim MSV Duisburg früh

Mit dem bereits Drittliga-erprobten Julian Hettwer (Sturmspitze) sowie Yusuf Cicekdal (defensives Mittelfeld) und Simeon Louma (linker Verteidiger) kamen drei U-19-Spieler zum Einsatz. Für Cicekdal war es ein unglückliches Matchdebüt im Kreis der Profis: Er schied in der 33. Minute verletzt aus. Besser lief es für die beiden anderen Youngster: Louma bereitete den Führungstreffer durch Hettwer vor.

MSV-Trainer Gino Lettieri sprach nach der Partie von einer „zusammengewürfelten Mannschaft.“ Lettieri: „So war der Spielfluss nicht so, wie er sein sollte. Aber das war mir klar.“

Jansen und Kamavuaka fehlten beim MSV Duisburg erneut

Im Hinblick auf den Ligastart muss sich Gino Lettieri vor allem bei der Besetzung im defensiven Mittelfeld den Kopf zerbrechen. Die angeschlagen Wilson Kamavuaka und Max Jansen pausierten erneut. Ob es für die Spieler bis zum Sonntag reichen kann, ist noch offen. Dafür feierte Connor Krempicki sein Comeback. Der Ex-Uerdinger, der zuletzt mit einer Entzündung an der Patellasehne ausgefallen war, spielte 90 Minuten durch.

„Er ist auf einem guten Weg“, attestierte Lettieri dem Mittelfeldmann ein ordentliches Comeback, das aber auch Kraft kostete. „Er war nach dem Spiel richtig kaputt“, berichtete der Trainer. Das Ingolstadt-Spiel dürfte für Krempicki allerdings zu früh kommen. Die zuletzt angeschlagenen Spieler bräuchten noch Zeit, unterstrich der Coach.

Fünf Spielerwechsel zur Rückrunde wieder möglich

Mit dem Start der Rückrunde – der MSV beginnt die zweite Serie am Samstag, 23. Januar, mit dem Heimspiel gegen den FC Hansa Rostock, werden in der 3. Liga wieder fünf statt drei Spielerwechsel erlaubt sein. Das ist das Ergebnis einer Managertagung mit 13:7 Stimmen vom Mittwoch.

Gino Lettieri hatte sich für eine Beibehaltung von drei Wechseln ausgesprochen. „Ich halte nichts davon, während der Saison die Regel zu ändern“, so der 54-Jährige, der nun einen Vorteil für Klubs, die einen größeren Kader haben, befürchtet.

Engin stellt sich den Fragen der Fans

Am Donnerstag stellt sich Mittelfeldspieler Ahmet Engin im Internet den Fragen der Fans. Ab 17 Uhr ist Engin auf der MSV-Seite im Internet-Netzwerk Instagram. Am Start.

MSV: Deana – Budimbu, Schmidt (60. Gembalies), Volkmer (68. Mickels), Louma – Krempicki, Cicekdal (33. Fleckstein, 74. Ghindovean) – Karweina, Stoppelkamp (60. Bitter), Tomic – Hettwer.

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