MSV Duisburg

Daschner macht beim MSV Duisburg Stoppelkamp Konkurrenz

Mit diesem Schuss löste Lukas Daschner gegen den KFC Uerdingen den Knoten und traf zum 1:0.

Mit diesem Schuss löste Lukas Daschner gegen den KFC Uerdingen den Knoten und traf zum 1:0.

Foto: firo Sportphoto

Duisburg.  Lukas Daschner kommt beim MSV Duisburg nun schon auf acht Pflichtspieltore. Er macht allmählich Torjäger Moritz Stoppelkamp Konkurrenz.

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Am Donnerstag geht Lukas Daschner beim Fußball-Drittligisten MSV Duisburg seiner Nebenbeschäftigung nach. Als Pate der Zebrakids gibt er in der Arena den Startschuss zur Weihnachts-Wunschbaum-Aktion. Wie in den letzten Jahren erfüllt der gemeinnützige Verein Zebrakids auf diesem Weg sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen Wünsche zum Fest.

Am vergangenen Montag bescherte Daschner bereits die MSV-Fans und auch sich selbst. Beim 2:0-Derbysieg gegen den KFC Uerdingen traf der 21-Jährige mit einem Volleyschuss per Direktannahme zum 1:0 und löste so aus Duisburger Sicht den Knoten.

Daschner betrachtet Statistik mit Gelassenheit

Es war bereits Daschners siebter Treffer in der Liga. Den Treffer im DFB-Pokal-Spiel gegen Greuther Fürth hinzugerechnet, kommt der Mittelfeldspieler in dieser Saison schon auf acht Pflichtspieltreffer. Damit macht Daschner allmählich dem Toptorjäger der Liga, seinem Mannschaftskameraden Moritz Stoppelkamp (elf Liga-Treffer) Konkurrenz.

Für Lukas Daschner spielt ein interner Konkurrenzkampf keine große Rolle, er betrachtet die Statistik mit Gelassenheit: „Da nehmen wir uns nicht viel. Mal legt Stoppel mir einen auf, mal lege ich Stoppel einen auf. Das ist egal. Hauptsache die Mannschaft gewinnt“, sagt Daschner.

Hansa Rostock patzte bei Carl Zeiss Jena

Auch bei der Bewertung der Tabellensituation demonstriert der Blondschopf Gelassenheit und folgt der Sprachregelung seines Cheftrainers Torsten Lieberknecht. „Natürlich tut es gut, jetzt auf Platz eins zu stehen. Aber wir wissen auch, dass der Weg noch weit ist. Jetzt gilt es dran zu bleiben und weitere Siege einzufahren.“

Dies wollen die Zebras auch am Samstag bei Hansa Rostock umsetzen. „Die Rostocker sind nicht weit weg von uns“, sagt Daschner mit Blick auf die Tabelle. Dort steht der FC Hansa auf Rang fünf, erlaubte sich aber zuletzt mit der 1:3-Niederlage in Jena einen Ausrutscher. Es war der erste Saisonsieg für den FC Carl Zeiss.

In Rostock wollen die Duisburger noch einmal alles reinwerfen, um dann in der anschließenden Länderspielpause wieder zu Kräften zu kommen. Das gilt auch für die verletzten Zebras Marvin Compper und Yassin Ben Balla, die für das Spiel bei Hansa Rostock noch kein Thema sind.

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