KFC Uerdingen

Der frühere Duisburger Trainer Meier übernimmt den KFC

Neue Aufgabe: Norbert Meier ist nun Trainer beim KFC Uerdingen.

Neue Aufgabe: Norbert Meier ist nun Trainer beim KFC Uerdingen.

Foto: Uwe Anspach/dpa

Duisburg/Krefeld.   Norbert Meier tritt beim KFC Uerdingen die Nachfolge von Stefan Krämer an. Am Saisonende droht ein unangenehmes Wiedersehen mit dem MSV.

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An seinem neuen Arbeitsplatz kennt sich Norbert Meier bestens aus. Fußball-Drittligist KFC Uerdingen verpflichtete am Sonntag Norbert Meier als neuen Trainer. Damit kehrt der frühere MSV-Coach an seine alte Wirkungsstätte zurück. Die Krefelder bestreiten ihre Heimspiele in der Duisburger Arena.

Der KFC hatte am vergangenen Montag Trainer Stefan Krämer gefeuert. Meier, der beim MSV von 2003 bis 2005 tätig war, erhält beim KFC nach Vereinsangaben einen Vertrag über zweieinhalb Jahre. Der 60-Jährige soll mit dem Aufsteiger den Durchmarsch in die 2. Bundesliga schaffen. Am Samstag kassierte Uerdingen beim 2:3 in Meppen – trotz einer 2:0-Führung bis zur 84. Minute – die dritte Niederlage in Folge. Der KFC belegt mit drei Punkten Rückstand zum Relegationsplatz den vierten Rang.

Von 2003 bis 2005

Meier kann Aufstieg – und das auch in der Duisburger Arena. 2005 stieg er mit dem MSV in die Bundesliga auf. Mit Fortuna Düsseldorf schaffte er den Durchmarsch aus der Drittklassigkeit bis in die Bundesliga. „Wir freuen uns, dass wir mit Norbert Meier einen erfahrenen Trainer gefunden haben, der unsere Spielphilosophie teilt“, zitiert der Verein seinen Präsidenten Mikhail Ponomarev in einer Mitteilung.

Norbert Meier, der seit seiner Entlassung in Kaiserslautern im September 2017 ohne Job war, steht am Samstag in Duisburg beim Spiel gegen den TSV 1860 München erstmals an der Seitenlinie.

Brisante Relegation möglich

Am Saisonende könnte es zu einem Wiedersehen zwischen Meier und dem MSV kommen, auf das die Zebras gerne verzichten würden. Das Szenario, dass Meier in der Relegation an der Wedau zweimal mit dem KFC auf den MSV treffen und die Zebras in die 3. Liga befördern könnte, ist für die Verantwortlichen des Zweitligisten wenig prickelnd. Da wollen sich die Meidericher lieber vorher vor dem Abstieg retten. Und Uerdingen bevorzugt ohnehin den direkten Aufstieg.

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