MSV-Neuzugang

Leroy-Jaques Mickels erhält beim MSV Duisburg seine Chance

Testphase bestanden: Loery-Jacques Mickels (links) – hier im Duisburg-Spiel gegen Thomas Kirsch – erhielt beim MSV einen Vertrag.

Testphase bestanden: Loery-Jacques Mickels (links) – hier im Duisburg-Spiel gegen Thomas Kirsch – erhielt beim MSV einen Vertrag.

Foto: Volker Nagraszus / firo Sportphoto

Duisburg.  Leroy-Jaques Mickels erhält beim Drittligisten MSV Duisburg einen Ein-Jahres-Vertrag mit Option. Geheimtest gegen Wuppertal.

Jetzt erhält Leroy-Jacques Mickels doch seine Chance beim MSV Duisburg. Am Dienstag wurde der Offensivspieler 24 Jahre alt, als verspätetes Geburtstagsgeschenk gab ihm der Fußball-Drittligist nun einen Ein-Jahres-Vertrag mit Option auf eine weitere Saison.

Mickels war seit dem Start der Vorbereitung bei den Meiderichern am Ball. Er bestritt alle drei Testspiele und steuerte zu den Schützenfesten in Wanheim (12:0) und in Sonsbeck (6:0) insgesamt sieben Treffer bei. Nur gegen die Stadtauswahl (9:0) ging der in Siegburg geborene Stürmer mit kongolesischen Wurzeln leer aus.

MSV-Trainer Lieberknecht legt Skepsis ab

Die Vita des 23-Jährigen ist interessant, warf für MSV-Trainer Torsten Lieberknecht aber auch Fragen auf. In der letzten Saison war Mickels für den Oberligisten SSVg Velbert am Ball und erzielte in 26 Spielen 19 Tore. Zuvor hatte er für den 1. FC Monheim gespielt. Aber auch die Vereine Alemannia Aachen, FC St. Pauli und Borussia Mönchengladbach sind im Lebenslauf vermerkt.

Seine Skepsis hat Lieberknecht nach einem Gespräch mit Mickels abgelegt. „Leroy hat gezeigt, was er drauf hat, und sich unser Vertrauen erarbeitet, quasi über den ‚zweiten Bildungsweg‘ jetzt doch noch in den Profifußball zu kommen“, ließ der Coach am Donnerstag via Pressemitteilung verkünden. Sportdirektor Ivica Grlic spricht in diesem Zusammenhang von einer „Chance, die er sich verdient hat“. Grlic weiter: „Jetzt liegt es an ihm, diese Chance zu nutzen. Leroy-Jacques Mickels ist in der Offensive variabel einsetzbar. Torsten Lieberknecht schätzt vor allem seine Qualitäten auf den Außenbahnen.

Mesenhöler nach Köln

Am Freitag bestreiten die Zebras ein Testspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegen den Regionalligisten Wuppertaler SV. Nicht mit von der Partie sind dann Sebastian Neumann (Aufbau-Training), Ahmet Engin (Sehnenriss) und Arnold Budimbu (Knöchelverletzung). Fraglich ist der Einsatz von Lukas Scepanik, der das Training am Mittwochnachmittag mit einer Prellung abbrechen musste und am Donnerstag aussetzte.

Derweil hat ein weiterer Spieler aus dem Kader der letzten Zweitliga-Saison einen neuen Verein gefunden. Torwart Daniel Mesenhöler hat beim Duisburger Drittliga-Konkurrenten und Aufsteiger Viktoria Köln unterschrieben. Der 23-Jährige kehrt in vertraute Gefilde zurück. Neun Jahre lang war er in den Nachwuchsmannschaften des 1. FC Köln aktiv.

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