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MSV Duisburg kassiert in Heidenheim eine 1:4-Klatsche

Das war nichts! Lukas Fröde, Fabian Schnellhardt und Lukas Daschner (von links)  ärgern sich.

Das war nichts! Lukas Fröde, Fabian Schnellhardt und Lukas Daschner (von links) ärgern sich.

Foto: dpa

Heidenheim.  Der MSV Duisburg verliert 1:4 beim 1.FC Heidenheim. Trainer Torsten Lieberknecht wirft seiner Mannschaft Naivität vor. Wolzes Tor war zu wenig.

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Eine Woche nach der 0:4-Klatsche gegen Holstein Kiel kassierte Fußball-Zweitligist MSV Duisburg die nächste Klatsche. Die Zebras verloren am Samstag beim 1.FC Heidenheim mit 1:4 (0:1). MSV-Trainer Torsten Lieberknecht war bedient. „Diese Klatsche geht in Ordnung. Wir waren zu naiv.“

Torsten Lieberknecht wartete erneut mit Überraschungen auf. In der Innenverteidigung kam Mittelfeldspieler Lukas Fröde als Ersatz für den verletzten Dustin Bomheuer zum Einsatz. Im defensiven Mittelfeld begann Tim Albutat. Moritz Stoppelkamp, der am Donnerstag noch bessere Leistungen versprochen hatte, konnte dies nicht umsetzen. Er saß auf der Bank.

Iljutcenko vergibt früh

Die Zebras erwischten den besseren Start. Schon in der fünften Minute hätte es im Heidenheimer Kasten klingeln können. Cauly Oliveira Souza setzte sich auf der rechten Seite durch und bediente Stanislav Iljutcenko, der aber aus sechs Metern an FCH-Torwart Kevin Müller scheiterte.

In der 25. Minute setzten die Gastgeber das erste Ausrufezeichen. MSV-Keeper Daniel Mesenhöler wehrte einen scharfen Schuss von Denis Thomalla zur Ecke ab. Sechs Minuten später vergab auf Duisburger Seite John Verhoek auf Zuspiel von Ahmet Engin, indem er aus sieben Metern über das Tor schoss.

In der 31. Minute jubelten die Gastgeber. FCH-Kapitän Marc Schnatterer hebelte mit einem langen Pass die Duisburger Abwehr aus. Lukas Fröde und Daniel Mesenhöler waren in dieser Situation nicht aufeinander abgestimmt, Denis Thomalla nutzte das Aus und spitzelte die Kugel ins Netz.

Torsten Lieberknecht musste zur Pause verletzungsbedingt wechseln. Tim Albutat musste in der ersten Halbzeit einen Schlag auf die Hüfte hinnehmen. Für ihn kam zum Seitenwechsel Lukas Daschner. Es waren noch keine zwei Minuten gespielt, da traf Heidenheim schon zum 2:0. Nikola Dovedan setzte den Ball mit einem satten Schuss aus 17 Metern in die Maschen. MSV-Innenverteidiger Gerrit Nauber war hier zwar nahe am Mann, attackierte den Torschützen aber nicht.

Wiegel verursacht Elfmeter

In der 55. Minute hatte Stanislav Iljutcenko Pech, indem er nur die Latte traf. Der MSV bemühte sich weiter um den Anschlusstreffer, doch in der 67. Minute schien die Partie entschieden. Andreas Wiegel hatte Marc Schnatterer im Strafraum gefoult, Schnatterer verwandelte den Elfmeter zum 3:0 sicher. Doch nur zwei Minuten später kamen die Gäste noch einmal in die Partie zurück. Kevin Wolze erzielte mit einem Distanzschuss den Anschlusstreffer zum 3:1.

Wolze gegen den HSV gesperrt

Cauly Oliveira Souza hätte wenig später noch einmal für Spannung sorgen können, scheiterte jedoch freistehend am Heidenheimer Keeper. In der Nachspielzeit setzte Nicola Dovedan mit dem Treffer zum 4:1 den Schlusspunkt.

Kevin Wolze kassierte die fünfte gelbe Karte. Er ist damit am Freitag im Heimspiel gegen den Hamburger SV gesperrt.

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