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Siegen ist Pflicht: MSV vor dem Mega-Finale gegen Sandhausen

MSV-Coach Lieberknecht.

MSV-Coach Lieberknecht.

Duisburg  Finale für den MSV Duisburg im Abstiegskampf. Am Samstag kommt um 13 Uhr der SV Sandhausen nach Duisburg. Fakt ist: Verliert der MSV gegen den direkten Konkurrenten, ist die direkte Rettung beinahe unmöglich.

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Nach dem 4:4 gegen den 1. FC Köln gab es neue Hoffnung beim MSV Duisburg. Es folgte das deprimierende 0:4 in Paderborn. Jetzt muss der MSV wieder aufstehen, denn auch wenn Trainer Torsten Lieberknecht kein "ultimatives Endspiel" sieht, ist es genau das. Mit einem Dreier können die Meidericher Schwung holen für die letzten vier Partien und den Abstand auf Sandhausen auf vier Zähler verkürzen. Bei einem Remis oder einer Heimpleite ist die direkte Rettung quasi verpasst. Nur der Relegationsplatz wäre dann noch im machbaren Bereich.

Lieberknecht betont vor dem Spiel der Spiele: "Es ist die Herausforderung für mich als Trainer, die Jungs aufzurichten und die Zuschauer mit ins Boot zu holen und ich werde am Samstag in vollem Saft an der Seitenlinie stehen. Es ist eine Saison, die Kräfte zehrt - auch für die Fans. Wir brauchen die Unterstützung. Denn es geht nur gemeinsam als MSV, gerade in schwierigen Momenten im Spiel. Aber natürlich müssen wir auf dem Platz liefern. Das wissen wir. Fakt ist: Ein Sieg ist Pflicht."

Personell gibt es dabei gute und schlechte Nachrichten. Ein Test gegen die U19 wurde angesetzt, um Dustin Bomheuer, Boris Tashchy und Christian Gartner Spielpraxis zu verschaffen. Lieberknecht auf der Pressekonferenz vor dem Spiel: "Wir müssen bei Bomheuer abwarten, ob er für Samstag eine Alternative ist. Bei Boris und Christian wird es schwierig." Sicher ausfallen wird Lukas Fröde. Zwei Spieler stehen auf der Kippe, wie Lieberknecht verriet: "Vincent Gembalies hat einen leichten grippalen Infekt. John Verhoek hat sich im Trainingsspiel verletzt. Am Mittwoch steht ein MRT an, das wir abwarten müssen, um eine genaue Diagnose zu geben."

Dementsprechend kann Lieberknecht auch noch nicht mit der Elf trainieren, die am Ende für den MSV die Kohlen aus dem Feuer holen muss. Klar ist dagegen, was die Zebras erwartet. Ein Gegner, der zuletzt fünf Mal in Serie nicht verlor, der aber auch viele Verletzungen zu beklagen hat. Acht Spieler fallen aus, darunter Leistungsträger wie Fabian Schleusener, Markus Karl, Rurik Gislason oder Sören Dieckmann.

Lieberknecht über Sandhausen: "Sandhausen hat eine totale physische Präsenz. Die Geschlossenheit und die Effektivität, die sie an den Tag legen, ist eine Stärke von ihnen." (cb)

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