Albutat

Tim Albutat trifft für den MSV Duisburg: selten – aber schön

Tim Albutat (Mitte) nimmt nach dem Treffer zum 1:0 die Glückwünsche der Kollegen entgegen.

Tim Albutat (Mitte) nimmt nach dem Treffer zum 1:0 die Glückwünsche der Kollegen entgegen.

Foto: Christof Koepsel / Getty Images

Duisburg.  Der defensive Mittelfeldspieler des MSV Duisburg durchschlug gegen Preußen Münster mit seinem Führungstor für die Zebras den Knoten.

Ein Torjäger ist Tim Albutat nicht. Das muss er als defensiver Mittelfeldspieler auch nicht sein. Sein letztes Drittliga-Tor hatte der Fußballer des MSV Duisburg im Dezember 2016 beim 2:0-Erfolg in Lotte erzielt. Zuletzt war der 26-Jährige im Mai beim 2:0-Sieg in Kiel, mit dem die Zebras den Abstieg aus der 2. Bundesliga um eine Woche herauszögern konnten, erfolgreich gewesen.

Mit dem Führungstor gegen Preußen Münster kurz nach der Pause durchschlug Albutat am Mittwoch den Knoten und legte den Grundstein für den 2:0-Sieg der Gastgeber. Und die Statistiker stellen fest: Wenn der frühere Freiburger für die Duisburger trifft, gewinnt der MSV das Spiel mit 2:0.

„Wir wissen auch, dass es bei einem 0:0 in der Dritten Liga immer ekelig werden kann, durch Standards oder Ähnliches. Deswegen müssen wir zusehen, wenn wir die Chancen haben, die Führung dann auch schon vor der Pause zu erzielen“, monierte Albutat die mangelhafte Chancenauswertung in der ersten Halbzeit.

Bislang eine Stammkraft

In der letzten Saison wurde Albutat erst nach dem Trainerwechsel zu einem Faktor im MSV-Team. Nun spielt er bereits von Beginn an eine Rolle und firmiert schon als Stammspieler. Dreimal schickte Trainer Torsten Lieberknecht dieselbe Mannschaft ins Rennen. Gemeinsam mit Neuzugang Yassin Ben Balla bildet Albutat im 4-2-3-1-System die Doppel-Sechs.

Schwächen in der Defensivabteilung fallen somit auch in den Zuständigkeitsbereich von Tim Albutat. Der Mittelfeldmann, der seit 2014 für den MSV Duisburg kickt, sieht eine positive Entwicklung in der Defensive. „Es ist wichtig, dass wir gegen Münster ohne Gegentor geblieben sind“, so Albutat. Gegen Großaspach habe das Team noch deutlich mehr Chancen zugelassen. Tim Albutat weiter: „Diesmal musste Leo im Tor nur ein, zwei Schüsse abwehren, ansonsten standen wir hinten echt gut.“

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