3. Liga

Rot-Weiss Essen bricht ein: So erklärt Dabrowski die Umstellung

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1:3 RWE-Pleite bei Wehen Wiesbaden

1:3 RWE-Pleite bei Wehen Wiesbaden

Rot-Weiss Essen hat sein Auswärtsspiel in Wiesbaden mit 1:3 verloren.

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Wiesbaden.  Rot-Weiss Essen tritt die Heimreise aus Wiesbaden ohne Punkte an. Bei der 1:3 (0:1)-Niederlage verliert RWE in der Schlussphase den Faden.

Rot-Weiss Essen kann auswärts in der dritten Liga weiterhin nicht gewinnen. Dabei wäre ein Punkt für seine Mannschaft beim SV Wehen Wiesbaden nicht unverdient gewesen, meinte Trainer Christoph Dabrowski nach der 1:3 (0:1)-Niederlage am Sonntagnachmittag. Was RWE die Punkte kostete: fehlende Cleverness, sagte Dabrowski.

Rot-Weiss Essen: Umstellung von Dabrowski geht nach hinten los

Der 44-Jährige stellte beim Stand von 1:1 um, er brachte in Daniel Heber (67. Minute) einen weiteren Verteidiger und wechselte dafür Mittelfeldspieler Björn Rother aus. Somit spielte Essen fortan mit einer Dreierkette, Andreas Wiegel und Felix Herzenbruch waren die Schienenspieler auf den Außen. Dabrowski wollte „mehr Sicherheit“ in die Kette bekommen und eine personelle Überzahl in der Abwehr herstellen – unmittelbar nach der Umstellung fiel allerdings das 1:2 aus Gäste-Sicht. Ivan Pratjin traf (73.) zum zweiten Mal, nachdem er den SVWW schon in der ersten Halbzeit in Führung gebracht hatte (43.). „Wir haben dem Gegner zuvor einen unnötigen Einwurf geschenkt und waren dann nicht konsequent genug“, ärgerte sich Dabrowski über den Treffer.

Und es wurde nicht besser. Nur drei Minuten später fiel das dritte Tor für Wehen Wiesbaden, diesmal war Ahmet Gürleyen zur Stelle (76.). Beim Gegentor „waren wir zu passiv. Das müssen wir uns ankreiden lassen.“ Dabrowskis neue Taktik griff also nicht, im Gegenteil: RWE brach im Schlussdrittel ein. Rot-Weiss Essen müsse akzeptieren, dass Wiesbaden in den entscheidenden Situationen „einfach cleverer“ war.

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„Das war bitter für uns, wir müssen unsere Lehren daraus ziehen“, ergänzte der RWE-Chefcoach, der bis zur 65. Minute „ein sehr ordentliches Spiel“ seiner Mannschaft gesehen hat. SVWW-Trainer Markus Kauczinski stimmte der Analyse zu und bescheinigte dem Gast ein „gutes Fußballspiel“. Nur: Die Belohnung blieb für Rot-Weiss Essen aus, wieder mal. Rot-Weiss Essen wartet weiter auf den ersten Auswärtsdreier, bleibt aber trotz der Niederlage über dem Strich und ist nun Tabellensechszehnter in der dritten Liga.

Rot-Weiss Essen am nächsten Spieltag wieder auswärts

Die nächste Möglichkeit zum ersten Sieg in der Fremde bietet sich RWE aber schon in der kommenden Woche. Am 9. Oktober gastieren die Essener bei der Zweitvertretung des SC Freiburg (So., 14 Uhr/Dreisamstadion/Magentasport).

Immerhin: Oguzhan Kefkir, der verletzt ausgewechselt werden musste, dürfte der Essener Mannschaft nicht lange fehlen. Er bekam tags zuvor bereits einen Schlag ab und wurde deshalb nach einem Zweikampf ausgewechselt, erklärte Dabrowski.

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