Rot-Weiß Oberhausen

5:1-Gala! RWO feiert den ersten Heimsieg

Raphael Steinmetz hebt ab. Soeben feierte der bärenstarke Spielgestalter sein Tor zum 2:0, das Wuppertal schon im ersten Durchgang die Vorentscheidung bescherte.

Raphael Steinmetz hebt ab. Soeben feierte der bärenstarke Spielgestalter sein Tor zum 2:0, das Wuppertal schon im ersten Durchgang die Vorentscheidung bescherte.

Foto: Micha Korb / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Auf den ersten Heimsieg musten die RWO-Fans vier Spiele warten, aber es hat sich gelohnt. Das 5:1 gegen den WSV war eine Gala.

2807 Zuschauer, sofern sie Oberhausener waren, hatten ihren Spaß am Auftritt der Kleeblätter im Stadion Niederrhein. Mit 5:1 (2:0) wurde der WSV über die Wupper geschossen. Eine bittere Pleite für den ehemaligen RWO-Trainer Andreas Zimmermann, der jetzt bei den Bergischen arbeitet. Und für RWO eine große Erleichterung, der negative Heimtrend wurde eindeutig beend et.

Wie angekündigt, ließ Terranova Raphael Steinmetz von Beginn an auflaufen. Von ihm versprach sich der Trainer mehr Präzision im Spiel. Weichen musste dafür zunächst Rechtsaußen Shaibou Oubeyapwa. Christian März beackerte die rechte Seite mit.

Bärenstarke Anfangsphase

Und RWO legt direkt mit großem Druck los. Steinmetz und Cihan Özkara beharkten die Wuppertaler bereits im Spielaufbau und zwangen sie zu Fehlern. So in der 5. Minute, als Özkara einen Ball stibitzte und zentral auf Steinmetz legte. Doch der bekam keinen rechten Druck hinter den Ball. Wie es gehen kann, zeigte eine starke Kombination drei Minuten später. Felix Herzenbruch nutzte auf links seinen Platz, zog energisch durch und passte quer auf Odenthal. Der sah Özkara am Strafraum lauern, spielte ihn butterweich an und der zirkelte den Ball von der Linie rechts ins Eck (8.). Ein Start nach Maß gegen tatsächlich überfordert wirkende Gäste.

Die Elf von Andreas Zimmermann sollte im ersten Durchgang keine zwingende Gelegenheit bekommen. Zu sicher standen die Rot-Weißen hinten, vergaßen dann aber, weiter vernünftig aufzubauen. Christian März und Bastian Müller ließen sich zu weit fallen, die Lücke im Mittelfeld wurde größer und die Angreifer hingen plötzlich in der Luft. Das änderte sich aber, als sich Steinmetz ein Herz fasste. Nach Kombination über Eggersglüß und Odenthal bekommt er ebenso wie Özkara zuvor den Ball am Strafraumrand, fackelt nicht lange und zirkelt ihn ebenso flach ins rechte Eck. 2:0 (35.). Vielleicht leicht abgefälscht, auf jeden Fall unhaltbar.

Weiter in großer Spiellaune

Nach der Pause kontrollierte RWO das Geschehen und lauerte auf die Gelegenheit gegen nun aufgerückte Wuppertaler. Die bot sich schnell und wieder war es Steinmetz, der auf Özkara durchsteckte. Schiedsrichter Julian Engelmann ließ (wie oft zuvor) ein Wuppertaler Handspiel durchgehen, diesmal zurecht. Denn Özkara nahm auf und schob ein (56.). Und nur eine Minute später schlug es erneut ein. Ausgehend von Müller, der den Ball prima nach vorn trieb, kam er im zweiten Versuch zu März und der hatte Glück und plötzlich freie Bahn und chippte ihn toll über den herausstürmenden WSV-Keeper Edin Pepic ins Netz (589.

Dann durften aber auch mal die Wuppertaler ran. Nach einer Ecke stand Gianluca Marzullo am langen Pfosten ziemlich allein und nutzte die Gelegenheit volley (62.).

Danach gönnte Terranova seinen starken Führungsspielern einen frühzeitigen Abgang. Aber Feierabend war immer noch nicht. Jannik Löhden erwischte eine Ecke von März auf den kurzen Pfosten mit dem Kopf und drin war der Ball (83.). Dann aber hatte die geplagte RWO-Heimseele Ruh’, die letzten Minuten wurden runtergespielt..

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