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Das ist der Plan von RWO-Trainer Terranova für das Derby

Mike Terranova, der starke Alexander Scheelen und Co-Trainer Dirk Langerbein freuen sich über die gute Leistung gegen Bonn.

Foto: Micha Korb / FUNKE Foto Services

Mike Terranova, der starke Alexander Scheelen und Co-Trainer Dirk Langerbein freuen sich über die gute Leistung gegen Bonn. Foto: Micha Korb / FUNKE Foto Services

Oberhausen.   Zuletzt war Rot-Weiß Oberhausen in der Regionalliga gut in Fahrt. Dem 4:0 gegen Bonn soll ein weiterer Dreier folgen - im Derby in Essen.

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Gegen RW Essen (Samstag, 14 Uhr) dürfte es kein Problem sein, die Truppe zu motivieren. Doch insgesamt sieht Trainer Mike Terranova von Rot-Weiß Oberhausen in Sachen Einstellung eine seiner Hauptaufgaben. „Manche geben nach zwei, drei guten Spielen dann mal nur 70, 80 Prozent, weil sie meinen, es reicht. Das reicht aber nicht.“ So kommen dann Denkpausen für eigentlich arrivierte Spieler wie Robert Fleßers, Patrick Schikowski oder Rafael Garcia zustande.

„Letzteren habe ich mir dann mal vorgeknöpft und gesagt: Rafael, 100 Prozent oder gar nicht.“ So verfuhr Terranova vor dem Spiel gegen Bonn und Garcia zeigte an, dass er verstanden hatte. Mit einem Tor und einer läuferischen Glanzleistung deutete der Rechtsangreifer an, wie gut er sein kann. „Und die 100 Prozent gelten für alle“, fordert Terranova ein, „denn sonst werden wir auch in dieser Liga nicht bestehen.“ So lassen sich auch Siege von Bonn gegen Uerdingen oder das aktuelle 6:3 des 1. FC Köln II gegen Wuppertal erklären: alles Motivation und Wille.

70, 80 Prozent reichen einfach nicht

Genau das verlangt Terranova von seinen Akteuren auch in Essen. „Die sind zwar im Aufschwung, aber wir wollen auch den Grundstein für die nächsten Wochen legen.“ Und die sollen die Mannschaft weiter nach oben führen. Daher vertraut der Trainer der zuletzt gefundenen Mischung aus jungen Spielern und routinierten daneben.

Die Viererkette stellt sich angesichts der Verletzungen von Jannik Löhden und Daniel Heber von selbst auf: Dominik Reinert, Felix Haas, Jasper Stojan und Tim Hermes. Was gegen Bonn ein sicheres Gefühl gab. Davor agierte Alex Scheelen sehr umsichtig und leitete viele Situationen nach Ballgewinnen ein. Robert Fleßers fehlt weiter, sein Sprunggelenk macht ihm nach wie vor zu schaffen.

Doppelspitze ist wieder gefordert

So wird Yassin Ben Balla wieder den offensiven Sechser/Achter geben. Patrick Schikowski ist auf jeden Fall eine Wahl, auch wenn Maik Odenthal als Mann für den wichtigen Pass und Rafael Garcia rechts als pfeilschneller und torgefährlicher Angreifer beide einen Lauf haben. Die Doppelspitze mit Tarik Kurt und Philipp Gödde bekommt in Essen wieder Gelegenheit, auf Torjagd zu gehen.

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