RWO-Kommentar

RWO-Führung bleibt doch: Kehrtwende ist kein Rückschritt

RWO-Präsident Hajo Sommers.

RWO-Präsident Hajo Sommers.

Foto: imago

Oberhausen.  Die Bosse von Rot-Weiß Oberhausen stellen sich im Mai für eine weitere Amtszeit zur Verfügung. Die Verdienste sind unbestritten. Ein Kommentar.

Nun also doch: RWO-Präsident Hajo Sommers, seine zwei Vorstandsmitglieder Thorsten Binder und Herbert Jöring sowie Aufsichtsratsvorsitzender Hartmut Gieske stehen im Mai bei der Mitgliederversammlung für eine weitere Amtszeit zur Verfügung. Die dreijährige Suche nach einer neuen Führungsriege hat sich „als etwas schwieriger herausgestellt, als ursprünglich erhofft“, wie Sommers einräumt.

Dabei sollte der Rücktritt vom Rücktritt nicht als Rückschritt betrachtet werden. Schließlich sind die Verdienste des Vorstand-Trios und Gieske unbestritten. Während andere Klubs in der Regionalliga wie der Wuppertaler SV oder Wattenscheid 09 um ihre Existenz kämpfen und auf Fanspenden angewiesen sind, um die drohende Insolvenz abzuwenden, ist RWO zwar freilich nicht sorgenfrei, aber eben auch nicht am Abgrund. Auch sportlich hat RWO Grund genug, optimistisch in die Zukunft zu blicken, auch was den eigenen Nachwuchs angeht.

Eine spannende Zeit liegt vor RWO

Auf der anderen Seite tut frischer Wind jedem Verein gut, das weiß auch Sommers. Deshalb sollte in den kommenden drei Jahren nun tatsächlich die Suche nach einer neuen Führungsriege erfolgreich abgeschlossen werden. Eine spannende Zeit liegt vor RWO.

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