Regionalliga West

Nur noch Sitzplätze: RWO-Tickets werden schon knapp

Sie kümmern sich um das RWO-Fanprojekt (v.l.) Stefan Kalisch und Koordinator Sascha Bonack.

Sie kümmern sich um das RWO-Fanprojekt (v.l.) Stefan Kalisch und Koordinator Sascha Bonack.

Foto: Foto: Verein

Oberhausen.  Wegen des Hygienekonzeptes, an dem der Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen arbeitet, ist absehbar: Die Tickets auf den Tribünen werden knapp.

Aus zwei Gründen muss Rot-Weiß Oberhausen die am 5. Juli veröffentlichte Meldung hinsichtlich des Dauerkartenverkaufs aktualisieren. Zum einen ändert sich die Anzahl der Heimspiele nach dem Regionalliga-Rückzug des TuS Haltern auf 20 Partien.

Zum anderen sind die ernüchternden Zahlen der zu erwartenden Blockkapazitäten im Stadion Niederrhein unter Anwendung des Hygienekonzepts, an dem der Verein derzeit arbeitet, derart niedrig, dass man aktuell bereits von „ausverkauften“ Tribünen ausgehen muss.

Karten für Stoag-Tribüne und Emscher-Tribüne

Demnach sind zurzeit lediglich die nachstehenden Bereiche zu folgenden Preisen freigeschaltet: Stoag-Tribüne: 270 Euro (Mitglied 240), Kind: 144 (Mitglied 128); Emscherkurve 180 (Mitglied 160), Jugend: 90 (Mitglied 80); Familienblock: ein Erwachsener + max. drei Kinder bis 14 Jahre 270 (Mitglied 240); Rollstuhlfahrer einschl. Begleitperson: 108 (Mitglied 96).

Neues Gesicht im Fan-Projekt

Während der Spielbetrieb in der Regionalliga West abgebrochen wurde, laufen im Hintergrund die Vorbereitungen zur neuen Saison auf Hochtouren. Schon jetzt ist absehbar, dass es viele neue Gesichter an der Lindnerstraße geben wird. Ein neues Gesicht präsentiert auch das Fanprojekt in Oberhausen. Seit Juni verstärkt Stefan Kalisch das Team des beim CVJM Oberhausen in Trägerschaft stehenden sozialpädagogischen Projekts für junge Fußballfans in der Stadt.

Der 35-jährige gebürtige Oberhausener war zuvor sieben Jahre beim Oberhausener Pendant in Dortmund tätig und bringt Fachwissen und Erfahrung mit. In den Ruhestand gegangen ist der langjährige Projektleiter Robert Duda.

Sascha Bonack übernimmt Leitung

Die Projektkoordination hat der bisherige Mitarbeiter und Sozialpädagoge Sascha Bonack übernommen: „Robert hat durch Erfahrung, Engagement und kritischem Blick maßgeblich dazu beigetragen, dass das Fanprojekt zu einer wichtigen Drehpunkt-Einrichtung geworden ist. Ich bin dankbar für die Jahre seiner Tätigkeit im Fanprojekt und sicher, dass er dem Fußball und der Fankultur in Oberhausen an anderen Stellen erhalten bleiben wird.

Für das Fanprojekt gilt es nun, die Rolle als Ansprechpartner für die Fans und als Vermittler zwischen den fußballbeteiligten Institutionen weiter zu pflegen. Gleichzeitig wollen wir das Fanprojekt strukturell und inhaltlich modernisieren, um auf neue Herausforderungen, vorbereitet zu sein.“

In Deutschland gibt es vergleichbare Einrichtungen an 63 Standorten. Finanziert werden diese Projekte von den Fußballverbänden sowie den Ländern und Kommunen. Mehr zu den Angeboten der Fanprojekte in NRW unter: www.lag-fanprojekte-nrw.de/

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