Hallenfußball

Rot-Weiß Oberhausen siegt beim Hallenfestival in Ibbenbüren

Letztes Jahr stand für die Kleeblätter in Ibbenbüren noch das Vorrunden-Aus zu Buche, jetzt gab’s den Pokal für (v. l.): Kai Nakowitsch, Philipp Eggersglüß, Tarik Kurt, Patrick Bade, Christian März, Dominik Reinert, Mike Jordan, Raphael Steinmetz, Dario Schumacher und Ahmet-Malik Uzun.

Letztes Jahr stand für die Kleeblätter in Ibbenbüren noch das Vorrunden-Aus zu Buche, jetzt gab’s den Pokal für (v. l.): Kai Nakowitsch, Philipp Eggersglüß, Tarik Kurt, Patrick Bade, Christian März, Dominik Reinert, Mike Jordan, Raphael Steinmetz, Dario Schumacher und Ahmet-Malik Uzun.

Foto: Herbert Bahn

Oberhausen.   Im Finale setzte sich der Regionaligist eindrucksvoll mit 5:1 gegen Drittligist SF Lotte durch. Auch Trainer Mike Terranova war zufrieden.

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Einen gelungen Start in die Wintervorbereitung feierte Rot-Weiß Oberhausen mit dem Gewinn beim 32. Ibbenbürener Hallenfestival. Besonders das starke 5:1 im Endspiel gegen den Drittligisten SF Lotte ließ Trainer Mike Terranova zufrieden die Heimreise antreten. „Das war schon top, was die Jungs da abgeliefert haben. Und das nicht nur, weil wir am Ende den Pokal gewonnen haben.“

Besonders freute sich der Linienchef darüber, dass sein Team von der ersten Minute an „dominant und super präsent“ ans Werk ging und bei „jedem Gegner die richtige Einstellung auf dem Platz zeigte“. „Das ist in der Halle nicht selbstverständlich“, so Terranova weiter.

Die richtige Mischung gefunden

Während die Kleeblätter im vergangen Jahr bereits nach der Vorrunde die Segel streichen mussten und mit ausschließlich jungen Spieler antraten, stimmte bei dieser Auflage die Mischung: Patrick Bade, Mike Jordan, Christian März, Dario Schumacher, Dominik Reinert, Ahmet-Malik Uzun, Raphael Steinmetz, Tarik Kurt, Philipp Eggersglüß und Kai Nakowitsch stellten sich dem Budenzauber.

RWO hatte es in Gruppe A mit den SF Lotte, TuS Recke und zum Start der U21 des Bundesligisten SV Werder Bremen zu tun. Mit 4:1 gelang den Rot-Weißen der Auftakt, März (2) und Steinmetz (2) markierten die Treffer. Im Anschluss ging es mit einem 2:0 Sieg durch Uzun und Schumacher gegen den Bezirksligisten TuS Recke weiter, während kurz darauf gegen Lotte der Gruppensieg perfekt gemacht wurde. Beim 2:1 netzte neben Nakowitsch auch Keeper Bade erfolgreich ein. Manchmal klappt eben alles.

Halbfinale gegen Gastgeber

Im Halbfinale (zweimal zehn Minuten) stand das Duell gegen den Gastgeber, die DJK Arminia Ibbenbüren, auf dem Programm. Nach dem dieses durch Uzun, Nakowitsch und Steinmetz bereits früh entschieden schien, kam die Arminia in der Schlussphase nochmal heran. Doch mit dem 3:2 hatte RWO das Endspielticket gebucht.

Dort warteten erneut die SF Lotte, die in ihrem Halbfinale die U23 von Schalke 04 per Neunmeterschießen bezwungen hatten. Doch anstatt einer erfolgreichen Revanche der Sportfreunde erlebten die 1700 Zuschauer in der ausverkauften Kreissporthalle eine klare Angelegenheit für die Oberhausener. Durch die Tore von Eggersglüß, Kurt, Nakowitsch, Steinmetz und März sicherte sich RWO den verdienten Turniererfolg und den Pokal für die heimische Vitrine.

„Einen Erfolg in der Halle sollte man zwar nicht überbewerten. Aber man hat einfach gemerkt, wie fit die Jungs aus der Winterpause gekommen sind und dass jeder voll bei der Sache ist“, meinte Terranova, dessen Augenmerk bereits auf dem ersten „echten“ Testspiel liegt. Am Freitag um 18.30 Uhr geht es für den Regionaligisten in der Stölting-Arena zum Niederrhein-Oberligisten 1. FC Bocholt.

>>> Info: Sprungkraft, Sprintfähigkeiten und Ausdauer getestet

Vor dem Budenzauber stand für die Kicker von RW Oberhausen die Leistungsdiagnostik auf dem Plan. In drei Gruppen überprüften die Spieler ihre Sprungkraft, Sprintfähigkeiten und Ausdauer. Im Anschluss ging es noch durch den Parcours.

„Mit dem ersten Blick auf die Werte sind wir sehr zufrieden“, sagt Jörn Nowak, Sportlicher Leiter des Regionalligisten. „Das nasskalte Wetter hat es den Jungs nicht einfach gemacht. Aber alle haben sehr gut mitgemacht und vor allem durchgehalten.“

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