RWO-Stimmen

RWO-Stürmer Garcia: "RWE wollte das Spiel nur zerstören"

Der Befreiungsschlag: RWO bejubelt den späten Ausgleich durch Alexander Scheelen. Foto: T. Tillmann

Der Befreiungsschlag: RWO bejubelt den späten Ausgleich durch Alexander Scheelen. Foto: T. Tillmann

Essen.  Denkbar dramatisch endete das Regionalliga-Derby zwischen RWE und RWO. Oberhausen freute sich über den späten 1:1-Ausgleich.

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RWO-Trainer Mike Terranova: Wir hatten einen klaren Plan, wie wir hier auftreten wollten. Ich habe mir das Essener Spiel gegen Aachen dreimal auf Video angesehen und wusste, dass wir zwischen die Vierer- und Fünferkette kommen müssen, um uns Chancen zu erspielen. In der ersten Halbzeit war ich sauer, weil wir davon nichts zustande gebracht haben. Vielmehr haben wir zudem durch einen einstudierten Spielzug über Dennis Malura, auf den wir Trainer zuvor hingewiesen hatten, den Rückstand bekommen. In der ersten Halbzeit haben wir nicht stattgefunden. Nach der Pause sind wir besser in den Zehner-Raum gekommen, ohne allerdings wirklich torgefährlich zu sein. Da war nur einmal die Einzelaktion von Rafael Garcia. Dennoch nehme ich diesen Punkt hier gern als verdient mit, auch wenn der Zeitpunkt für uns natürlich glücklich war. Aber wir haben immerhin im zweiten Durchgang Moral und Leidenschaft gezeigt und daher ist der Punkt nicht unverdient. Ich wünsche RWE und seinem scheidenden Präsidenten Michael Welling alles Gute.

RWE-Trainer Argirios Giannikis: Die ersten 15 Minuten sind wir sehr gut ins Spiel gekommen. Wir hatten zwei Chancen und haben nach einem sehr guten Spielzug das 1:0 gemacht. RWO hatte zwar mehr Ballkontrolle, davon aber keine Vorteile. Ich hatte zwei Sechser kurz genommen und daher hatten wir eine gute Kontrolle über die zweiten Bälle. Doch wir hatten auch viele schnelle Ballverluste nach Gewinnen. Dann muss man hinterher gehen, um den wieder zu bekommen. Das kostet Kraft und hat uns in der Schlussphase mit nachlassender Konzentration dann den Sieg gekostet. Da fehlten dann die Körner, um das konzentriert zu Ende zu bringen. Wir sind defensiv taktisch stabil, es tut mir leid für die Mannschaft. Das Unentschieden tut weh.

RWO-Torwart Robin Udegbe: Ich bin als Kapitän weiter ungeschlagen, das mal als Scherz vorneweg. Aber was wir zunächst gezeigt haben, war ganz schwach. Wir sind nicht zwischen die Ketten gekommen, weil wir einfach nicht mutig genug waren. Aber in der Pause haben uns die Trainer, aber haben auch wir uns gegenseitig wachgerüttelt.

Garcia: "In der zweiten Hälfte hatten wir dann die Eier, um hier was mitzunehmen"

RWO-Torschütze Alex Scheelen: An dem Schuss war keiner mehr dran, nur der Torwart ein bisschen, aber der hatte keine Chance. Ich sah sofort, dass der reingeht, weil ich ihn optimal getroffen habe. Insgesamt war das ganz klar nicht unser bestes Spiel, da fehlte es zunächst völlig an Leidenschaft. Ich will hier jetzt nicht drauf rumreiten, aber es macht sich eben doch bemerkbar, wenn vier Leistungsträger fehlen. Ich bin mit dem Punkt hochzufrieden. Wenn jetzt Freitag im Heimspiel drei dazu kommen, sind wir voll im Soll. Und auch gut: Wir haben Essen auf Distanz gehalten.

RWO-Mittelstürmer Philipp Gödde: In der ersten Halbzeit haben wir zu wenig gemacht. Da fehlte die Siegermentalität, das war nicht mutig genug gespielt. Dafür haben wir das Tor und den Punkt in der zweiten Halbzeit definitiv erzwungen. Aber im ersten Durchgang haben wir nicht unser Spiel gespielt, sondern uns von Essen viel zu sehr beeinflussen lassen.

RWO-Außenstürmer Rafael Garcia: Essen hat das Spiel nur zerstören wollen, in der ersten Halbzeit hatten wir gar keine Chance, weil wir nicht durchgekommen sind. In der zweiten Hälfte hatten wir dann die Eier, um hier was mitzunehmen.

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