RWO

Warum sich RWO-Trainer Terranova auf die Lohrheide freut

RWO-Trainer Mike Terranova (r.) mit seinem Wattenscheider Kollegen Farat Toku (l.).

Foto: Micha Korb / FUNKE Foto Services

RWO-Trainer Mike Terranova (r.) mit seinem Wattenscheider Kollegen Farat Toku (l.). Foto: Micha Korb / FUNKE Foto Services

Oberhausen.   Regionalligist RWO ist Samstag bei der SG Wattenscheid gefordert. Die haben in dieser Woche die Insolvenz abgewendet und sind hoch motiviert.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Mike Terranova kann nicht verhehlen, dass die SG Wattenscheid 09 für ihn noch immer einen besonderen Status genießt. Der im Bochumer Stadtteil geborene RWO-Trainer hat dort seine ersten Erfahrungen im Seniorenfußball gesammelt und insgesamt 61 Spiele für die Schwarz-Weißen in der zweiten Bundesliga sowie der Regionalliga bestritten. Mehr Partien hat der ehemalige Mittelstürmer nur für die Oberhausener bestritten, mit denen er am Samstag um 14 Uhr an der altehrwürdigen Lohrheide antritt.

Zumindest für den Coach ist es also so etwas wie ein Heimspiel. Möglicherweise ein gutes Omen, denn zu Hause sind seine Schützlinge in dieser Saison deutlich stärker aufgetreten als in der Fremde. Bei der wiederum heimschwachen SG 09 soll heute daher endlich der zweite Saisonsieg eingetütet werden. Wenn nicht, könnte die Saison schon zum Ende der Hinrunde für die Kleeblätter einen langweiligen Verlauf nehmen.

Klatsche der Vorsaison nicht vergessen

Das weiß auch Terranova, der noch immer die derbe 0:5-Klatsche aus dem Vorjahr an der Lohrheide nicht vergessen hat. „Natürlich tut es noch weh, wenn man daran denkt. Aber das ist Vergangenheit und wir konzentrieren uns auf die Aufgabe am Samstag, die schwer genug werden wird“, so Terranova. Denn er erwartet, dass die Wattenscheider nach dem Abwenden der Insolvenz am Dienstag nun mit großem Rückenwind in die Partie gehen werden. „Darauf sind wir aber eingestellt“, will er den Gastgebern schnell den Wind aus den Segeln nehmen.

Personell kann er dabei noch immer nicht aus dem Vollen schöpfen. Mit Daniel Heber und Patrick Bauder stehen ihm allerdings zwei Spieler wieder zur Verfügung, die in den vergangenen Wochen oftmals schmerzlich vermisst wurden. Vermutlich werden beide noch nicht über die volle Distanz gehen können, dennoch sollen sie für mehr Power im Spiel nach vorne sorgen.

Dies scheint umso wichtiger, da hinter den Einsätzen vom Tim Hermes und Dominik Reinert ein Fragezeichen steht, die jeweils mit Oberschenkelproblemen zu kämpfen haben. Definitiv ausfallen werden weiterhin Abwehrchef Jannick Löhden und Robert Fleßers. „Aber egal, in welcher Aufstellung. Wir wollen gewinnen, um da zu sein, wenn die Teams oben schwächeln“, hat Terranova den Blick nach oben noch nicht ganz verloren.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik